Der Weltcup könnte in der kommenden Saison wieder deutlich mehr russische und belarussische Athleten sehen. Der internationale Ski- und Snowboardverband FIS hat in dieser Woche seine Regeln angepasst: Eine unterschriebene „Neutralitätserklärung“ soll nun den Weg in die Wettkämpfe ebnen.
Russische Rückkehr in den Weltcup: FIS-Boss erklärt sich
Russische Rückkehr in Weltcup begründet
FIS-Präsident Alexander Ospelt begründet den Schritt im Gespräch mit SVT Sport wie folgt: „Die politische Situation ist für uns weiterhin nicht akzeptabel. Aber das IOC hat neue Empfehlungen abgegeben und wir haben mehrere Wünsche von Athleten erhalten.“ Zudem habe die FIS nach seinen Angaben Fälle vor dem CAS verloren, weil die bisherigen Regeln angreifbar gewesen seien.
Bislang durften Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus in FIS-Sportarten nur unter neutraler Flagge starten, wenn sie einen Antrag gestellt haben. Eine prüfende Kommission musste dann die Neutralitätskriterien bestätigen.
FIS setzt auf Einzelfall-Prüfung
Ospelt betonte, die FIS werde weiterhin kontrollieren, ob die Neutralität tatsächlich eingehalten wird. In der Verbandsführung hätten demnach fünf Modelle auf dem Tisch gelegen, einzelne Vorstandsmitglieder hätten sogar eine vollständige Zulassung von russischen und belarussischen Athleten gefordert.
Auf die Frage, ob er mehr russische und belarussische Starter im Weltcup erwarte, antwortete der FIS-Präsident klar: „Ja. Ich glaube, dass dieses System uns erlaubt, die Athleten individueller zu betrachten. Es gab Athleten – mit denen ich wirklich mitfühle – die mit diesem Regime nichts zu tun haben und trotzdem nicht starten durften.“
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.