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Wintersport: Energie wird immer teurer - bekommt der Biathlon-Verband Probleme?

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Wintersport: Energie wird immer teurer - bekommt der Biathlon-Verband Probleme?

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Großes Biathlon-Problem

Großes Biathlon-Problem

Die Energie-Krise hat nicht nur Auswirkungen auf den Alltag, sondern auch auf den Profi-Sport. Auch der Biathlon-Verband wird mit dem Thema konfrontiert.
Winter mit Olympischen Spielen sind traditionell ein guter Zeitpunkt, um die Karriere zu beenden. Im Biathlon hören nicht nur Lesser, Hammerschmidt und Horchler auf, sondern ingesamt gleich 31 Sportler.
. SPORT1
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von SPORT1

Der Biathlon-Weltverband (IBU) sieht sich im Hinblick auf die drohende Energie-Krise gut vorbereitet und setzt dabei „auf den familiären Zusammenhalt“ im Verband.

„Wir haben das Thema auf dem Schirm“, erklärte IBU-Sportdirektor Daniel Böhm beim Forum Nordicum im slowenischen Kranjska Gora. (NEWS: Alle wichtigen Hintergründe und News zum Biathlon)

Des Weiteren führte er aus: „Es gibt bereits eine Arbeitsgruppe, die konkrete Handlungsformate erarbeitet. Ziel ist es, zeitnah mit den Veranstaltern und örtlichen Organisationskomitees auf Probleme reagieren zu können“, so Böhm.

Welche konkreten Auswirkungen und Folgen auf den Biathlon-Sport zukommen könnten, wisse in der aktuellen Lage aber niemand.

„Allerdings haben wir es in der Biathlon-Familie in der Vergangenheit immer geschafft, kurzfristig Ersatz zu finden. In der Corona-Pandemie ist deshalb auch kein Wettbewerb abgesagt worden“, betonte IBU-Kommunikationsdirektor Christian Winkler.

Biathlon-Veranstalter prüfen Einsparmöglichkeiten

Laut Böhm „sind die Organisationskomitees von IBU-Veranstaltungen bereits aufgefordert, energetische Einsparmöglichkeiten zu prüfen und an entsprechenden Stellschrauben zu drehen“.

Der 36 Jahre alte Böhm beendete im Winter 2016/17 seine Profi-Karriere, nachdem er mit der deutschen Biathlon-Staffel bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 Silber gewonnen hatte und 2015 Staffel-Weltmeister in Kontiolahti geworden war.

Im Juni 2022 rückte er schließlich als Nachfolger von Felix Bitterling zum IBU-Sportdirektor auf. (BERICHT: Biathlon-Star in den Alpen verschollen)

Auch Skiverband schließt Absagen nicht aus

Beim Forum Nordicum hatte zuvor auch der Skiweltverband FIS bereits Veranstaltungsabsagen im kommenden Winter nicht gänzlich ausgeschlossen.

So werde zwar im Falle von Problemen versucht, betroffene Weltcups zu verlegen - sollte die Absage jetzt kurzfristig und damit weniger als einen Monat vor dem geplanten Termin erfolgen, könne kein Ersatzort aufgetrieben werden.