Home>Wintersport>Biathlon>

Biathlon: "Wunde in der Lunge" - Norweger gesteht Krankheit

Biathlon>

Biathlon: "Wunde in der Lunge" - Norweger gesteht Krankheit

{}
{ "placement": "banner", "placementId": "banner" }
{ "placeholderType": "BANNER" }

Biathlon-Star offenbart Krankheit

Eigentlich zählt Vetle Sjastad Christiansen zu den Top-Athleten im Biathlon. Doch in diesem Winter läuft es noch nicht immer wie gewünscht. Nun hat er den Grund gebeichtet.
Vetle Sjastad Christiansen ist derzeit gesundheitlich angeschlagen
Vetle Sjastad Christiansen ist derzeit gesundheitlich angeschlagen
© IMAGO/Bildbyran
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

So richtig rund läuft es für Vetle Sjastad Christiansen noch nicht. In den ersten beiden Einzelrennen in diesem Jahr lag er zumeist klar hinter der Spitze und hatte mit dem Ausgang des Rennens wenig zu tun. In der Verfolgung in Östersund lief er nun mit Rang drei zu seinem ersten Podestplatz.

{ "placeholderType": "MREC" }

Zuvor hatte der norwegische Biathlet erklärt, warum er sich momentan schwertut. „Da ist leider was mit der Lunge. Wenn ich tief einatme, habe ich das Gefühl, als ob ich eine Wunde in der Lunge hätte“, sagt er zur schwedischen Zeitung Expressen vor dem Sprintrennen, bei dem er Neunter wurde.

Dieses Problem wirkt sich enorm auf seine Leistung aus, auch wenn er laut eigener Aussage „immer fitter“ wird. Zwar trifft er hochprozentig, doch er verliert auf der Strecke und auch am Schießstand zu viel Zeit, um regelmäßig das Podest anzugreifen.

Biathlon-Star trainiert mit Maske

Wann es gesundheitlich eine Besserung für ihn geben wird, ist ungewiss. Bisher schlug weder eine Behandlung mit Antibotika noch Asthmamedikamente an.

{ "placeholderType": "MREC" }

„Der Arzt hat mir gesagt, dass alles in Ordnung ist, aber dass ich danach einen warmen Sommer brauche und ich jetzt im Winter damit leben muss“, schildert Christiansen.

Das sind für einen Wintersportler natürlich alles andere als gute Aussichten, denn schließlich muss er in der kalten Jahreszeit seine Bestleistung abrufen. Daher geht er auch ungewohnte Wege. „Ich trainiere mit einer Maske, damit die Luft ein bisschen wärmer ist“, erklärt der 31-Jährige.

Eine Pause ist hingegen für ihn kein Thema. „Wenn ich zehn Jahre jünger gewesen wäre und noch eine lange Karriere vor mir gehabt hätte, würde ich jetzt überhaupt keine Rennen absolvieren. Dann wäre ich in wärmere Gefilde gereist, hätte mich dort einige Monate aufgehalten und versucht, die Dinge in Ordnung zu bringen“, sagt der Norweger und hofft darauf, „dass es vorübergeht“.