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Biathlon-Star verurteilt? Anwalt dementiert: "Geflecht aus Lügen"

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Biathlon-Star verurteilt? Anwalt dementiert: "Geflecht aus Lügen"

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„Lügen“-Vorwurf in Biathlon-Affäre

Einem Medienbericht zufolge ist in der Kreditkarten-Affäre um die französische Biathletin Julia Simon ein Urteil gefallen. Der Anwalt der 27-Jährigen dementiert dies nun mit klaren Worten.
Der Anwalt von Julia Simon dementierte die angebliche Verurteilung des Biathlon-Stars
Der Anwalt von Julia Simon dementierte die angebliche Verurteilung des Biathlon-Stars
© IMAGO/Bildbyran
SPORT1
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von SPORT1
Einem Medienbericht zufolge ist in der Kreditkarten-Affäre um die französische Biathletin Julia Simon ein Urteil gefallen. Der Anwalt der 27-Jährigen dementiert dies nun mit klaren Worten.

Neue Entwicklungen in der Kreditkarten-Affäre im französischen Biathlon-Team. Vor einigen Tagen berichtete die italienische Zeitung La Stampa, dass Star-Athletin Julia Simon des Diebstahls und Betrugs schuldig gesprochen und zu einer Strafe verurteilt worden sei. Nun dementierte der Anwalt der 27-Jährigen diesen Bericht mit klaren Worten.

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„Diese Informationen sind komplett falsch“, stellte Simons Anwalt Christian Borel im Gespräch mit der französischen Tageszeitung Le Parisien klar. Der Bericht von La Stampa sei ein „ein Geflecht aus Lügen“, kritisierte Borel.

Dem Anwalt zufolge könne Simon die Zeitung aufgrund der Berichterstattung sogar wegen Verleumdung verklagen. „Wir werden aber keine rechtlichen Schritte gegen die Zeitung einlegen, weil meine Klientin diese Geschichte hinter sich lassen möchte. Wir wollen aber sagen, dass das nicht stimmt“, erklärte Borel.

Biathlon-Star verurteilt? „Unmöglich, dass dies wahr ist“

Er bekräftigte zudem, dass die Ermittlungen immer noch andauern würden: „Es gibt überhaupt kein Verfahren in Italien. Es ist also unmöglich, dass dies wahr ist.“ Andere Medien hatten den Bericht von La Stampa über die angebliche Verurteilung ohnehin nicht bestätigt.

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Die Kreditkarten-Affäre war Anfang des vergangenen Sommers an die Öffentlichkeit gekommen. Simons Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet beschuldigte sie, während der Vorbereitung zur Saison 2022/23 ihre Kreditkarte entwendet und dann im Internet zur Zahlung von Einkäufen genutzt zu haben.

Simon ließ zunächst alle Anschuldigungen unkommentiert zurück, schottete sich medial ab. Erst nach einiger Zeit brach die Französin ihr Schweigen, stellte alle Vorwürfe als haltlos und sich selbst als Opfer dar. Ihrerseits erstattete die fünfmalige Biathlon-Weltmeisterin dann eine Anzeige wegen Identitätsdiebstahls.

Die Affäre hatte in der vergangenen Saison wie ein Schatten über dem französischen Biathlon-Team gelegen. Am Ende des Winters belegte Braisaz-Bouchet im Gesamt-Weltcup den vierten Rang, einen Platz dahinter folgte Simon als Fünfte.