Biathlon>

Biathlon-WM: Weltmeister setzt politisches Zeichen für die Ukraine

Weltmeister setzt politisches Zeichen

Endre Strömsheim gewinnt den Massenstart bei der Biathlon-WM. Einen Tag später setzt der Norweger ein politisches Zeichen.
Endre Strömsheim setzt ein politisches Zeichen für die Ukraine
Endre Strömsheim setzt ein politisches Zeichen für die Ukraine
© IMAGO/Action Plus
Endre Strömsheim gewinnt den Massenstart bei der Biathlon-WM. Einen Tag später setzt der Norweger ein politisches Zeichen.

Politisches Zeichen eines Wintersport-Stars! Endre Strömsheim hat am Sonntag den Massenstart bei der Biathlon-WM in Lenzerheide vor seinen beiden Landsmännern Sturla Holm Laegreid und Johannes Thingnes Bö überraschend gewonnen. Einen Tag später richtete er seinen Blick in die Ukraine.

Auf Instagram schrieb der Norweger: „Gestern wurde ich Weltmeister. Heute gehen meine Gedanken wieder an die Ukraine.“ Er verwies darauf, dass es am Montag drei Jahre her war, dass der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine begonnen hatte.

„In den letzten Wochen hat Europa in Lenzerheide gemeinsam Biathlon gefeiert. Ich hoffe, dass Europa weiterhin stark an der Seite der Ukraine steht und Norwegen die Unterstützung erhöht! Ruhm für die Ukraine! Ruhm für die Helden!“, ergänzte der 27-Jährige.

Wenn du hier klickst, siehst du Instagram-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Instagram dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Für seinen Post bekam Strömsheim viel Zuspruch, unter anderem auch von Biathlon-Star Dmytro Pidruchnyi. Der Ukrainer war zu Beginn des russischen Angriffs zeitweise als Nationalgardist im Einsatz. Er beglückwünschte seinen Kontrahenten zunächst, ehe er kommentierte: „Endre, vielen Dank, dass du der Ukraine zur Seite stehst, heute und in den vergangenen drei Jahren.“

Er führte weiter aus: „Drei Jahre ukrainische Unverwüstlichkeit und das Streben nach einem gemeinsamen Ziel - einem gerechten und dauerhaften Frieden. Die Ukrainer kämpfen weiter für die Freiheit und das Recht, ihre Zukunft selbst zu bestimmen.“