Jubel über einen Dreifachsieg bei den Norwegern, Frust bei einem früheren Weltmeister.
Ex-Weltmeister bei Biathlon-WM abgeschlagen Letzter: "Schwer zu sagen, was los war"
Ex-Weltmeister abgeschlagen Letzter
Dmytro Pidrutschnyj aus der Ukraine hat das abschließende Rennen der Biathlon-WM als Letzter beendet, landete im Massenstart auf Platz 30, mit 5 Minuten und 44 Sekunden Rückstand auf Überraschungssieger Endre Strömsheim.
„Es war ein kleiner Schock für mich“
Pidrutschnyj, Verfolgungs-Weltmeister in Östersund 2019, leistete sich vier Fehlschüsse, allesamt beim zweiten Schießen.
„Es ist schwer zu sagen, was los war“, sagte der 33-Jährige im Anschluss laut ukrainischen Medien: „Es war ein kleiner Schock für mich.“ Pidrutschnyj gab auch offen zu, dass er nach dem Fehler- und Strafrundenfestival demotiviert war: „Es ist schwer, als Letzter mit dem Rückstand noch um irgendwas zu kämpfen.“ Schon vor dem Rennen hatte Pidrutschnyj gesagt, dass er körperlich am Ende der WM an Grenzen stoße, was seine Lage nicht einfacher machte.
Pidrutschnyj, zu Beginn des russischen Angriffs auf sein Heimatland zeitweise als Nationalgardist im Einsatz, ist noch immer in der erweiterten Weltspitze, ist aktuell 15. im Gesamtweltcup.
Sieger Strömsheim liegt dort einen Platz vor ihm - das völlig gegenläufige Abschneiden der beiden unterstreicht die Unberechenbarkeit im Biathlon allgemein im Massenstart im Besonderen.