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Biathlon: Deutsche Staffel blickt mit "Selbstvertrauen" Richtung Olympia

Deutsches Team tankt Selbstvertrauen

Nach dem ersten Staffel-Podium des Winters blickte Philipp Nawrath zuversichtlich Richtung Olympia. Das DSV-Quartett überzeugte bei der Generalprobe und unterstrich damit seine Ambitionen.
Das deutsche Biathlon-Quartett der Herren überzeugt bei der Olympia-Generalprobe in Ruhpolding. Die Entscheidung fällt erst beim letzten Anschlag.
Nach dem ersten Staffel-Podium des Winters blickte Philipp Nawrath zuversichtlich Richtung Olympia. Das DSV-Quartett überzeugte bei der Generalprobe und unterstrich damit seine Ambitionen.

Nach dem ersten Staffel-Podium des Winters blickte Philipp Nawrath mit einiger Zuversicht in Richtung Olympia. „Das gibt uns Auftrieb und Selbstvertrauen. Wir haben gezeigt, dass wir mitfighten können“, sagte der DSV-Biathlet nach einem umjubelten dritten Platz beim Heimweltcup in Ruhpolding.

Ausgerechnet bei der Generalprobe für die Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar) setzten Nawrath, Justus Strelow, David Zobel und Danilo Riethmüller hinter Frankreich und Norwegen das erhoffte Zeichen. Am 17. Februar steht die Olympia-Staffel in Antholz über 4x7,5 km an.

Auch da gehe es nur „mit einer super guten Mannschaftsleistung“, so Nawrath: „Das nehmen wir mit. Es ist wirklich schön, dass es richtig gut aufgegangen ist und dass einfach jetzt auch mal das Quäntchen Glück auf unserer Seite war. Das braucht man halt in wichtigen Rennen.“

Biathlon: Top-Favoriten bleiben Frankreich und Norwegen

Die Top-Favoriten im Kampf um die Staffel-Medaillen sind allerdings Frankreich (einmal Erster, dazu drei zweite Plätze) und Norwegen (einmal Zweiter, davor dreimal Erster). Daneben wird Schweden (diesmal Vierter) härtester Konkurrent des DSV-Quartetts sein, das in den ersten drei Saison-Staffeln auf den Rängen vier und zweimal fünf gelandet war. Es sei „alles so eng“, betonte Nawrath.

Allerdings ist noch nicht klar, wie die deutsche Staffel bei Olympia ausschauen wird. Bisher haben nur Nawrath, Strelow und Philipp Horn, der in Ruhpolding nach einer Erkrankung fehlt, die Norm (einmal Top 8, zweimal Top 15) erfüllt, Zobel immerhin die halbe. Riethmüller, Lucas Fratzscher und Johannes Kühn haben in Ruhpolding noch die Chance, sich für den Saison-Höhepunkt zu empfehlen.

Für die Männer stehen beim Heim-Weltcup mit dem Sprint am Samstag (14.30 Uhr) und der Verfolgung am Sonntag (15.00 Uhr) noch zwei Einzelrennen an.