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Wintersport: Neues Datum für Biathlon-Klassiker fix

Neues Datum für Biathlon-Klassiker

Auch im Dezember findet das Biathlon-Spektakel auf Schalke wieder seinen Platz im Kalender. Diesmal gibt es allerdings eine kleine Änderung.
Franziska Preuß ist im 15-Kilometer-Einzelrennen der Frauen im Biathlon lange auf Medaillenkurs. Beim letzten Schießen trifft sie jedoch nur drei von fünf Scheiben und verpasst damit das olympische Podium.
Auch im Dezember findet das Biathlon-Spektakel auf Schalke wieder seinen Platz im Kalender. Diesmal gibt es allerdings eine kleine Änderung.

Der alljährliche und traditionelle Biathlon auf Schalke in Gelsenkirchen wird in diesem Jahr erst am 30. Dezember ausgetragen. Das wurde am Donnerstag offiziell bekanntgegeben. Grund für die Verschiebung ist eine Anpassung im Terminplan des Weltverbandes IBU.

Bisher fand das Wintersport-Spektakel in der Veltins-Arena direkt nach Weihnachten statt. In diesem Winter ist alles etwas anders: „Durch die Reform des Weltcup-Kalenders seitens des Weltverbandes wird erstmals unmittelbar nach dem Jahreswechsel ein verkürzter Weltcup ausgetragen“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Biathlon: Gewinnt wieder ein deutsches Duo?

„In Abstimmung mit allen Beteiligten haben wir uns bewusst dieses Datum entschieden“, erläuterte Stefan Schwarzbach, Vorstand Kommunikation beim DSV: „Dadurch können die Athletinnen und Athleten direkt von der World Team Challenge zum ersten Weltcup des neuen Jahres reisen. So stellen wir sicher, dass wieder absolute Weltklasse-Athletinnen und -Athleten am Start sind und gleichzeitig der Fokus voll auf dem Biathlon liegt.“

Kommende Saison finden die Weltcuprennen am 2. und 3. Januar auf der slowenischen Pokljuka statt. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen stehen jeweils ein Sprint und eine Staffel auf dem Plan. Auf Schalke können die Athletinnen und Athleten zuvor wertvolles Selbstvertrauen tanken – und ein deutsches Team seinen Titel verteidigen.

Janina Hettich-Walz und Justus Strelow haben im Vorjahr in Gelsenkirchen gewonnen. Das deutsche Duo siegte im Dezember vor den Franzosen Lou Jeanmonnot und Fabien Claude. Juni Arnekleiv und Mats Överby wurden Dritte.