Für die Biathlon-Stars laufen nach der kurzen Urlaubsphase die Vorbereitung auf die kommende Weltcup-Saison. Nicht wenige haben dabei schon jetzt das Messer zwischen den Zähnen, weil der vergangene Winter nicht ganz nach Plan verlaufen war. So etwa die schwedische Athletin Ella Halvarsson.
Biathlon-Vizeweltmeisterin liefert Kampfansage: "Ich will Rache"
Biathlon-Star will „Rache“
Die 26-Jährige musste sich im Weltcup-Winter 2025/26 mit dem 27. Platz begnügen, nachdem die Saison eigentlich noch so verheißungsvoll begonnen hatte. Über die Leistungen im Kalenderjahr 2026 verlor die Schwedin im Gespräch mit dem TV-Sender SVT deutliche Worte. „Nach Weihnachten war es ein ziemliches Desaster“, zeigte sie sich selbstkritisch.
Halvarsson hatte die Saison mit einem Sieg in der Single-Mixed-Staffel begonnen und drei Top-10-Plätze in den Einzelrennen bis Weihnachten folgen lassen. Lag die schießstarke Athletin zu diesem Zeitpunkt auf Platz 14 im Gesamt-Weltcup, folgte hinterher – auch krankheitsbedingt – der Absturz.
Lediglich mit Rang 18 im Sprint von Oslo verzeichnete sie noch ein Top-20-Resultat. Bei den Olympischen Winterspielen kam sie nicht zum Einsatz.
Halvarsson mit deutlicher Ankündigung: „Ich will Rache“
Nun möchte Halvarsson mit aller Entschlossenheit zurückschlagen. „Jetzt tat es gut, sich auszuruhen, und ich habe das Gefühl, ich will Rache“, machte sie eine klare Kampfansage.
Nun wolle sich die Skijägerin selbst herausfordern und voll in ihr Training investieren. „Es gibt vieles, worin ich besser werden will. Technische und körperliche Aspekte. Im Fitnessstudio mehr geben. Mich noch viel mehr weiterentwickeln“, kündigte sie an.
Halvarsson hat ihr Gewehr gewechselt und arbeitet daran, ihre „Trefferquote, vor allem im Stehendschießen zu steigern“. Ebenso gehe es darum, „schneller zu laufen“ und „bessere Ergebnisse“ zu erzielen.
Biathlon: Halvarsson gewinnt Einzel-Silber bei der WM 2025
Dass die Schwedin mehr im Tank hat, als sie im letzten Winter gezeigt hat, bewies sie im Winter 2024/25. Hier belegte sie im Gesamtweltcup den 18. Platz und feierte bei der WM mit Silber im Einzel und Bronze in der Staffel ihre größten Erfolge.