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Nach längerer Biathlon-Auszeit: Topstar fasst bemerkenswerten Entschluss

Laegreid mit bemerkenswertem Schritt

Sturla Holm Laegreid hat sich in einer längeren Biathlon-Auszeit auf Sinnsuche begeben - und hat nun einen spannenden Entschluss gefasst.
Sturla Holm Laegreid studiert jetzt Astronomie
Sturla Holm Laegreid studiert jetzt Astronomie
© IMAGO/NTB
Sturla Holm Laegreid hat sich in einer längeren Biathlon-Auszeit auf Sinnsuche begeben - und hat nun einen spannenden Entschluss gefasst.

Sturla Holm Laegreid will das Leben nach seiner olympischen Medaillenflut (3x Silber, 2x Bronze) in der vergangenen Saison etwas entspannter angehen und sich noch mehr Zeit für Dinge abseits des Biathlons nehmen.

„Das Leben ist mehr als nur Biathlon“, sagte der 29-Jährige am Rande dem norwegischen Sender NRK: „Ich habe erreicht, was ich mit dem Sport erreichen will, ab jetzt ist alles ein Bonus. Nicht, dass ich weniger seriös werde, aber ich erlaube mir mehr Dinge im Leben.“

Der Winter war für Laegreid sportlich überragend: Bei allen Olympia-Starts holte er Edelmetall. Er sorgte aber auch abseits der Strecke mit seinem Fremdgeh-Geständnis für Schlagzeilen. Jetzt will er seinen Fokus noch auf weitere Projekte setzen. Ein Baustein dafür: die Rückkehr an die Uni.

„Am Montag habe ich Studienstart an der Universität Oslo. Die Hürde für einen Studienabbruch ist sehr niedrig, aber ich will sehen, ob es auch klappt“, sagte Laegreid. Es ist nicht das erste Studium für den Ausnahmeathleten. Er hatte sich zuvor bereits mit Nanotechnologie in Oslo sowie Industrieller Ökonomie und Technologiemanagement an der NTNU beschäftigt.

Biathlon: Laegreid studiert jetzt Physik und Astronomie

Jetzt wird es für den 29-Jährigen nochmal anspruchsvoller: „Ich studiere jetzt Physik und Astronomie, also nicht die leichtesten Fächer. Aber wenn ich es schaffe, auch nur ein Fach in diesem Semester zu bestehen, bin ich zufrieden.“

Laegreid gab zu: „Ich bin auf gute Kommilitonen angewiesen, die mir helfen können“. Da er mittlerweile aber in Oslo wohnt, glaubt er, dass er den Spagat aus Hochleistungssport und Universität schaffen kann.

Nach dem Saisonabschluss Ende März am Holmenkollen habe er sich bewusst eine längere Auszeit vom Sport genommen, um herauszufinden, was er eigentlich vom Leben will. „Lernen und Studieren sind etwas, das ich im Leben ein wenig vermisst habe“, sagte Laegreid. Gleichzeitig setzte er eine klare Priorität: Wenn es nicht funktioniert, geht Biathlon vor.

Sein Teamkollege Martin Uldal glaubt zumindest fest an ihn: „Er ist ein schlauer Typ. Und da er jetzt nicht mehr so ​​viel in den sozialen Medien unterwegs ist, hat er viel Zeit für andere Dinge. Ich denke, das tut ihm gut.“

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.