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Will dieser Biathlon-Star die Sportart wechseln?

Wechselt ein Biathlon-Star die Sportart?

Der Biathlet und Olympiasieger Fillon Maillet spricht über ein potenzielles Karriereende - wechselt er die Sportart?
Beim M4Energy City Biathlon Dresden sorgten rund 4.050 Zuschauer im Heinz-Steyer-Stadion für beste Stimmung. Lokalmatador Justus Strelow krönte den Heimauftritt mit einem fehlerfreien Schießen und seinem ersten Sieg beim City Biathlon Dresden.
Thomas Sevastiadis
Der Biathlet und Olympiasieger Fillon Maillet spricht über ein potenzielles Karriereende - wechselt er die Sportart?

In einem Gespräch mit dem französischen Wintersport-Magazin Nordic Magazine hat sich Quentin Fillon Maillet zu seiner sportlichen Zukunft geäußert: „Ich denke, es ist so gut wie sicher, dass ich auch nach meiner Karriere sportlich aktiv bleiben werde. Ich möchte mich im Laufen, Radfahren oder sogar in anderen Sportarten herausfordern“.

Damit bezieht er sich auch auf das Langstrecken-Laufevent UTMB 2026, das gerade in Chamonix stattfindet. Dort will sich der Franzose im Trailrunning-Event beweisen.

Nach eigenen Aussagen will der sechsmalige Weltmeister ein „Leben lang Wettkampfsportler bleiben“. Und dabei will er sich nicht auf den Biathlon einschränken. Für ihn „ähnelt die Lauf-Community der Skiwelt sehr – ähnlich wie beim Radsport“, also wäre ein Sportart-Wechsel auch nicht ausgeschlossen.

An ein baldiges Biathlon-Karriereende denkt Maillet aber momentan noch nicht. „Im Moment konzentriere ich mich voll darauf. Ich würde zwar gerne an anderen Wettkämpfen teilnehmen, aber ich ziehe es vor, meine Energie und Begeisterung in den Biathlon zu stecken, wo es für mich gerade sehr gut läuft“

Zwischen Vaterrolle und Profisport

Erst vor wenigen Wochen hat Fillon Maillet Nachwuchs bekommen. An den neuen Balance-Akt muss er sich noch gewöhnen: „Früher war ich sehr auf mich selbst, auf meinen Sport und all das konzentriert. Aber jetzt braucht ein kleiner Mensch viel Aufmerksamkeit“. Trotz seiner neuen Verantwortung macht er den Fans Hoffnung, dass dies nichts an seinem „Hunger auf den Sport oder meiner Leidenschaft ändert“.

Im Frühjahr hatte der französische Erfolgscoach Siegfried Mazet angekündigt, dass er in Zukunft nicht mehr die norwegische Auswahl trainieren will, sondern in seine Heimat zurückkehren soll. Dort hatte er in der Vergangenheit unter anderem dem Olympia-Sieger Johannes Thingnes Bö zu einer erfolgreichen Karriere verholfen. Auch wegen des Schießcoaches – mit dem Maillet 2016 schon zusammenarbeiten durfte – wird der 34-jährige dem Wintersport wohl noch länger erhalten bleiben.