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DESG: Nächste Reaktion im ARD-Eklat

Nächste Reaktion im ARD-Eklat

Angesichts der jüngsten Berichterstattung zur Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft hat die ARD eine Unterlassungserklärung erhalten. Damit reagiert der Verband auf die kritische Berichterstattung.
Matthias Große in Berlin
Matthias Große in Berlin
© Imago/SID/Matthias Koch
Angesichts der jüngsten Berichterstattung zur Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft hat die ARD eine Unterlassungserklärung erhalten. Damit reagiert der Verband auf die kritische Berichterstattung.

Die ARD hat angesichts der jüngsten Berichterstattung zur Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) eine Unterlassungserklärung vom Verband erhalten. Das bestätigte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky am Freitag dem SID, „die genauen Inhalte unterliegen der Vertraulichkeit.“ Die ARD werde die Unterlagen nun umgehend kritisch prüfen.

Die ARD hatte während der Olympischen Winterspiele über vermeintliche Missstände innerhalb des Verbands berichtet und sich dabei auf betroffene Athleten berufen. Am Donnerstag wies DESG-Präsident Matthias Große diese Vorwürfe umfänglich zurück und kündigte bereits juristische Schritte an. „Leute, die mich denunzieren und meinen Verband auf die Schlachtbank führen, mit denen teile ich nur noch den Gerichtssaal“, sagte der 58-Jährige in Berlin.

VDS und DOSB sprachen von Eingriff in die Pressefreiheit

Die beiden Journalisten, in deren Berichterstattung die Vorwürfe transportiert worden waren, wurden per Hausverbot am Besuch der Pressekonferenz gehindert. Die ARD, das Präsidium des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) und auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bemängelten dies als Eingriff in die Pressefreiheit.

In der kommenden Woche werden die Vorwürfe gegen die DESG auch den Sportausschuss des Deutschen Bundestags beschäftigen.