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Frenzel setzt Ausrufezeichen

Frenzel setzt Ausrufezeichen

Kombinierer Eric Frenzel hat beim Weltcup im norwegischen Lillehammer das Podest erklommen. Jarl Magnus Riiber setzt seine Dominanz fort.
Eric Frenzel springt auf 135 Meter
Eric Frenzel springt auf 135 Meter
© AFP/SID/GEORG HOCHMUTH
SID
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von SID

Kombinierer Eric Frenzel hat beim Weltcup im norwegischen Lillehammer seine starke Form bestätigt und zum zweiten Mal in dieser Saison den Sprungs aufs Podium geschafft.

Beim souveränen Heimsieg des schier unschlagbar scheinenden Jarl Magnus Riiber belegte der 33 Jahre alte Rekordweltmeister Frenzel nach einem guten Springen und einem taktisch starken Langlauf Platz drei.

Eric Frenzel vor Olympia auf gutem Weg

Frenzel, schon am Samstag beim zweiten Platz der deutschen Staffel hinter Norwegen in ganz starker Form, lag im Ziel 45,6 Sekunden hinter Riiber zurück. Zweiter wurde der Österreicher Johannes Lamparter (+13,5 Sekunden). Im Kampf um Platz drei ließ der Sachse dem fast zwölf Jahre jüngeren Norweger Jens Luraas Oftebro keine Chance.

„Es war ein langes und hartes Rennen. Man musste ständig arbeiten“, sagte Frenzel in der ARD: „Ich hoffe, dass ich mit diesem Schwung so weiterarbeiten kann. Olympia bleibt das große Ziel in dieser Saison, und ich glaube ich bin auf einem guten Weg.“

Jarl Magnus Riiber auf dem Weg zum ewigen Rekord

Für Riiber war es der 39. Weltcupsieg, der 38. in den vergangenen drei Jahren. In der „ewigen“ Bestenliste könnte er noch in diesem Kalenderjahr bei noch vier ausstehenden zu Rennen zu Frenzel (43) auf Platz zwei aufschließen. Dass der Ausnahmeathlet auch Spitzenreiter Hannu Manninen aus Finnland (48) überholt, ist nur eine Frage der Zeit.

Mit fünf Mann unter den besten zwölf zeigten die DSV-Kombinierer eine starke Mannschaftsleistung. Team-Olympiasieger Vinzenz Geiger (Oberstdorf) lief von Platz 14 auf sechs nach vorne. Senkrechtstarter Terence Weber, Teamkollege Frenzels beim SSV Geyer, wurde acht Tage nach seinem ersten Karrieresieg Achter.

Fabian Rießle (Breitnau) zeigte sich als Elfter verbessert, Platz zwölf holte Manual Faißt (Baiersbronn). Eine Enttäuschung erlebte Johannes Rydzek (Oberstdorf), der nach schwachem Sprung nur 19. wurde. Der Doppel-Olympiasieger von Pyeongchang war wie Rießle am Samstag nicht für die deutsche Staffel nominiert worden.