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Geisenberger kann "einige Dinge bewegen" - Bundestrainer Loch hofft

Wie geht es weiter bei Geisenberger?

Bundestrainer Norbert Loch hofft, dass sich Natalie Geisenberger nach ihrem Karriereende weiter für das Rennrodeln engagiert.
Nach ihrem Olympiasieg hat sich Rennrodlerin Natalie Geisenberger bei der Pressekonferenz über die Menschenrechte in China und ihre Abreise geäußert.
Bundestrainer Norbert Loch hofft, dass sich Natalie Geisenberger nach ihrem Karriereende weiter für das Rennrodeln engagiert.

Bundestrainer Norbert Loch hofft, dass sich Natalie Geisenberger nach ihrem Karriereende weiter für das Rennrodeln und den Sport in Deutschland engagiert.

„Wir wollen Natalie vor allem zu vielen repräsentativen Dingen in unser System einbinden“, sagte Loch dem SID und ergänzte: „Es gibt viele Aufgaben, viele Herausforderungen, wo Athleten wie Natalie für uns, für den Sport, ihre Stimme erheben können. Das ist ein ganz wesentlicher Punkt.“

Erste lose Gespräche hätten bereits stattgefunden.

Geisenberger erfolgreichste deutsche Winterolympionikin

Die erfolgreichste deutsche Winterolympionikin hatte am Sonntag das Ende ihrer aktiven Laufbahn erklärt.

Der 61-Jährige ist überzeugt, dass eine meinungsstarke Athletin wie Geisenberger „mit ihrer Erfahrung, mit ihrem Wissen, mit ihrem Können und auch mit ihrem Wort einige Dinge bewegen kann - nicht nur um den Rodelsport, sondern den Sport allgemein in Deutschland dahin zu stellen, wo er eigentlich hingehört“, führte Loch aus.

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Der erfahrene Coach sorgt sich um die Relevanz des Sports in Deutschland.

„Die Stellung des Sports ganz allgemein in unserer Gesellschaft, in unserem System, ist schon weit an den Rand gedrückt worden“, sagte Loch. Daher sei es von großer Bedeutung, dass man diese „herausragenden Persönlichkeiten wie eine Natalie Geisenberger in den Fokus rückt“ und deren Lebensleistung „honoriert“.

Die sechsmalige Olympiasiegerin Geisenberger würdigte Loch als „größte und erfolgreichste Rennrodlerin aller Zeiten“.

Ihre Akribie und Zielstrebigkeit habe die heute 35-Jährige nach der Geburt ihres ersten Kindes 2020 „auf die Erfolgsspur zurückgebracht.

Dieser Wille und ihre Einstellung zum Leistungssport sollte für alle Sportler beispielgebend sein. Dann mache ich mir um die Zukunft keine Sorgen.“