Anzeige

Dürr schrammt an Podium vorbei

Dürr schrammt an Podium vorbei

Skirennläuferin Lena Dürr verpasst ihr nächstes Weltcup-Podium nur knapp. In Killington/USA fehlen der Münchnerin 0,72 Sekunden auf den nächsten Stockerlplatz.
Das Podium ist für Lena Dürr erneut erreichbar
Das Podium ist für Lena Dürr erneut erreichbar
© AFP/SID/GREGORY SHAMUS
SID
SID
von SID

Skirennläuferin Lena Dürr hat ihre dritte Podiumsplatzierung nacheinander knapp verpasst, im Slalom-Weltcup aber erneut vollauf überzeugt.

Die 30-Jährige aus Germering, zuletzt zweimal Dritte, fuhr in Killington/USA auf einen guten fünften Rang.

Im Schneetreiben in den Green Mountains im Bundesstaat Vermont fehlten Dürr 0,72 Sekunden auf den nächsten Stockerlplatz. Im Ziel zeigte sie die linke Faust, schien aber nicht restlos mit sich zufrieden. Drei Podiumsränge im Slalom-Weltcup in Serie waren aus deutscher Sicht zuletzt Maria Höfl-Riesch 2010/11 gelungen.

„Es war ein Traum zu fahren, das ist ein cooler Hang, es hat wieder so Spaß gemacht. Ich bin froh, dass ich es wieder so umsetzen und Levi bestätigen konnte“, sagte Dürr. Alpinchef Wolfgang Maier lobte: „Das war wieder eine absolute Weltklasse-Leistung von dir!“

Shiffrin gewinnt - Vlhova Zweite

Von Mikaela Shiffrin (USA), die ihren 71. Weltcup-Sieg holte, trennten Dürr 1,55 Sekunden. Für Shiffrin, die auch den insgesamt fünften Slalom in Killington gewann, war es der 46. Sieg in ihrem Spezialgebiet - so viele schaffte in einer Disziplin nur der große Schwede Ingemar Stenmark (Riesenslalom).

Beim Siegerinterview brachte sie zunächst kein Wort heraus, weinte hemmungslos. „Es war ein großer Kampf“, sagte die 26-Jährige.

Petra Vlhova (Slowakei), die zuletzt in Levi beide Rennen für sich entschieden hatte, blieb diesmal „nur“ Rang zwei (+0,75). Dritte wurde die Schweizerin Wendy Holdener (+0,83).

Hinter Dürr klaffte aus DSV-Sicht diesmal eine Lücke: Andrea Filser und Emma Aicher verpassten das Finale, Marlene Schmotz schied im 1. Lauf aus.

Der Riesenslalom am Samstag wurde wegen starker Winde nach neun Starterinnen abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Frankreichs Ex-Weltmeisterin Tessa Worley geführt, Olympiasiegerin Shiffrin lag auf dem letzten Platz.