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Ski Alpin: Nächster Tiefschlag für Lena Dürr bei Shiffrin-Triumph

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Ski Alpin: Nächster Tiefschlag für Lena Dürr bei Shiffrin-Triumph

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Nächster Tiefschlag für Dürr

Nächster Tiefschlag für Dürr

Lena Dürr kann in Levi auch ihre zweite gut Chance auf den ersten Weltcup-Triumph nicht nutzen. Einmal mehr bricht sie im zweiten Durchgang ein.
Im „SKI & BERGE: Das DSV Magazin“ auf SPORT1 spricht Ruth Hofmann mit Wolfgang Maier, dem Sportvorstand des Deutschen Skiverbandes, über technisches KnowHow zum Saisonstart. Außerdem berichtet Emmy-Gewinner Tobias Reindl von der Filmproduktionsfirma "Legs of Steel" von seiner faszinierenden Arbeit als Skifilm-Produzent.
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von SPORT1

So gut gefahren - und am Ende doch wieder nur leere Hände: Skirennläuferin Lena Dürr hat auch im zweiten Weltcup-Rennen der Saison ihren erhofften ersten Slalom-Sieg verpasst.

Einen Tag nach dem mit Blick auf den Rennverlauf enttäuschenden Ergebnis zum Saisonauftakt kam die 31-Jährige im finnischen Levi trotz eines wiederholt starken ersten Durchgangs erneut nicht über den vierten Platz hinaus.

„Das war nicht gut und nicht schlecht“, sagte Dürr, die nach ihrem vierten Platz am Samstag noch betont hatte, sie habe „im zweiten Lauf noch eine Rechnung offen“.

Den unliebsamen Trend erkannte auch Alpin-Chef Wolfgang Maier. „Das ist ja auch nix komplett Neues“, stellte der 61-Jährige fest. „Wenn du einmal Erster und einmal Zweiter bist nach dem ersten Durchgang sind die Erwartungen natürlich hoch, dass man möglichst auf dem Podium bleibt“, sagte Maier im Anschluss.

Entsprechend sah auch er noch Verbesserungsbedarf. Dürr habe gezeigt, „dass es noch ein bisschen was zu arbeiten gibt, speziell in den zweiten Durchgängen.“

Lena Dürr wieder Vierte - Mikaela Shiffrin siegt erneut

Und auch Dürr selbst weiß, was es zu verbessern gibt. „Das Ende muss noch anders geschrieben werden, aber es ist auf jeden Fall gut zu wissen, dass wir dabei sind wenn die Läufe passen.“

Am Samstag verlor sie im zweiten Lauf sogar 1,3 Sekunden auf Siegerin Mikaela Shiffrin, die ihrem 75. Weltcup-Sieg am Sonntag gleich den 76. folgen ließ. Gleichzeitig habe Dürr aber „ganz klar untermauert, dass sie zu den besten fünf Slalom-Fahrerinnen gehört“, so Maier weiter.

Zur Wahrheit gehört aktuell aber: Die Konkurrenz befindet sich in bestechender Frühform. Allen voran Gesamtweltcupsiegerin Shiffrin scheint zum Saisonstart über der Konkurrenz zu schweben.

Die Amerikanerin machte mit 0,28 Sekunden Vorsprung vor der Schweizerin Wendy Holdener ihren Doppelsieg nördlich des Polarkreises perfekt. Den dritten Platz sicherte sich wie schon am Vortag die slowakische Olympiasiegerin Petra Vlhova (+0,68).

Neben Dürr, die sich als Zweitschnellste des ersten Durchgangs qualifiziert hatte, nahm von den deutschen Starterinnen einzig Andrea Filser am Finallauf teil. Die 29-Jährige vom SV Wildsteig verzeichnete als 13. ihr bestes Weltcup-Ergebnis und sicherte sich damit die halbe WM-Norm. „Ich finde, dass unsere Mädels eine gute Performance abgegeben haben“, lobte Maier.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)