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Ski Alpin: Kilde verzichtet auf eine Rückkehr an Ort des Unglücks

Kilde lässt Traditionsrennen aus

Zwei Jahre nach seinem schweren Sturz lässt Aleksander Aamodt Kilde den traditionsreichen Weltcup in Wengen aus.
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Zwei Jahre nach seinem schweren Sturz lässt Aleksander Aamodt Kilde den traditionsreichen Weltcup in Wengen aus.

Zwei Jahre nach seinem schweren Sturz in Wengen/Schweiz verzichtet Skistar Aleksander Aamodt Kilde zunächst auf eine Weltcup-Rückkehr an den Ort des Unglücks. Der Norweger gab am Montag bekannt, dass er die traditionsreichen Lauberhornrennen auslassen werde.

Der 33-Jährige, der vor den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar) noch nach seiner Topform sucht, will die Zeit für das Training nutzen.

Kilde verzichtet auf Start in Wengen

„Es ist die Woche von Wengen, aber nicht für mich. Dieses Jahr ist es noch etwas zu früh“, schrieb Kilde bei Instagram. In seiner Comeback-Saison sei es nun „nicht das Beste, einen ganzen Tag nur für eine Abfahrt zu opfern“.

Stattdessen konzentriere er sich auf „das Training mit Tagen, an denen ich vier, fünf oder sogar sechs hochwertige Läufe absolvieren kann“. Am Freitag findet in Wengen ein Super-G statt, am Samstag die Abfahrt.

Kilde war im Januar 2024 bei der Abfahrt in Wengen schwer gestürzt. Damals zog er sich Verletzungen im rechten Bein und in der linken Schulter zu. In der Folge musste er sich mehrerer Operationen unterziehen, der Heilungsverlauf wurde erschwert von zahlreichen Rückschlägen.

Sein Comeback im Weltcup feierte der dreimalige Wengen-Sieger Ende November 2025 in Copper Mountain/USA.