Mit Vorfreude haben sich die meisten deutschen Stars kurz vor den Olympischen Winterspielen 2026 in ihren neuen Outfits für das Event präsentiert. Ski-Ass Alexander Schmid erschien am Montag jedoch auf Krücken, um seine Bekleidung abzuholen - und muss um seine Teilnahme an den Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo fürchten.
Deutsches Ski-Ass zittert um Olympia
Deutsches Ski-Ass zittert um Olympia
Der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigte er, sich in der vergangenen Woche einen Bruch am Knöchel zugezogen zu haben. Nach dem Riesenslalom in Adelboden nahm Schmid demnach an zwei unterklassigen FIS-Rennen in Gsies (Südtirol) teil. Dort sei er im Slalom eingefädelt und habe sich verletzt. Erst in dieser Saison hatte Schmid sein Comeback nach einer Kreuzbandverletzung gegeben.
Olympia? Schmid bleibt positiv: „Ich sollte grünes Licht bekommen“
Dennoch wollte Schmid eine Olympia-Teilnahme im Februar nicht gänzlich ausschließen. „Ich bin sehr positiv“, sagte der 31-Jährige, zumal ihm drei Spezialisten eine Genesung bis zu den Winterspielen in Aussicht gestellt haben. „Ich denke, ich sollte auf jeden Fall grünes Licht bekommen“, vermutete Schmid. Zwei weitere Test in dieser Woche sollen entscheiden, ob er sogar beim Riesenslalom-Weltcup vor Olympia in Schladming starten kann.
Neben Fabian Gratz, Linus Straßer und Simon Jocher ist Schmid der vierte Deutsche, der die Olympia-Norm erfüllte. Nach 2018 und 2022 wäre es die dritte Olympia-Teilnahme für den Parallel-Weltmeister von 2023. In Peking gewann er vor vier Jahren die Silbermedaille im Team-Parallel-Event.