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Auch mit 41 und nach Olympia im eigenen Land hat er noch nicht genug

Er hat auch mit 41 nicht genug

Christof Innerhofer ist seit fast 20 Jahren Teil des alpinen Skiweltcups. Auch im Alter von 41 Jahren denkt der Italiener nicht ans Aufhören.
Skirennfahrer Christof Innerhofer erklärt, warum es gerade jetzt so entscheidend ist, voll da zu sein, und wie es um seine Zukunft steht.
Christof Innerhofer ist seit fast 20 Jahren Teil des alpinen Skiweltcups. Auch im Alter von 41 Jahren denkt der Italiener nicht ans Aufhören.

Romed Baumann macht nach 22 Jahren im Weltcup Schluss - ein anderer Ski-Alpin-Veteran seiner Generation hat noch nicht genug: Der 41 Jahre alte Christof Innerhofer denkt auch nach den Olympischen Winterspielen im eigenen Land nicht ans Aufhören.

„Power finde ich immer. Es gibt nichts Schöneres als Rennen- und Skifahren“, betonte Innerhofer - zweitältester aktiver Weltcup-Fahrer hinter dem Franzosen Adrien Theaux - nach dem abgesagten Super-G-Rennen von Garmisch im Gespräch mit SPORT1.

Auf die Frage, ob er auch in der nächsten Saison an den Start geht, antwortete Innerhofer, der im Dezember 42 wird: „Es sieht eher danach aus.“

Seit fast 20 Jahren im Weltcup

Auch bei den restlichen Speed-Rennen der Saison möchte der Italiener voll angreifen.

„Man muss versuchen, das auszunutzen, dass einige mit den Gedanken schon im Sommer oder im Urlaub sind. Es sind noch fünf Rennen, das ist nicht wenig. Es gibt noch gute Chancen“, stellte Innerhofer klar.

Der Speed-Experte aus Südtirol ist bereits seit 2006 im Weltcup aktiv und krönte sich 2011 in Garmisch zum Weltmeister im Super-G. Drei Jahre später folgten mit Olympia-Silber (Abfahrt) und -Bronze (Super-Kombination) in Sotschi weitere Highlights.

Mit einem sechsten Platz in Gröden zeigte Innerhofer in der aktuellen Saison, dass noch immer mit ihm zu rechnen ist. Im Gesamtweltcup liegt er derzeit auf Platz 26, in der Abfahrt auf 22, im Super-G auf Rang 19.