Das österreichische Alpin-Team muss einen bitteren Verletzungs-Schock hinnehmen. Leonie Zegg ist bei der Weltcup-Abfahrt von Val di Fassa in Rücklage geraten, wodurch es sie beim Zielsprung mächtig zusammenstauchte.
Ski-Drama: Kreuzbandriss im Ziel?
Kreuzbandriss? Drama um Ski-Ass
Dabei verletzte sie sich vermutlich schwer, laut der Kronen-Zeitung besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss.
Zwar konnte sich Zegg zunächst auf den Beinen halten, jedoch fasste sie sich im Zielraum mit schmerzverzerrtem Gesicht sofort an das linke Knie. Dann ließ sie sich in den Schnee sinken. Während der Athletin Tränen ins Gesicht schossen, fing die Kamera bereits die nächste Läuferin ein.
Verdacht auf schwere Verletzung
Derweil wurde die 21-Jährige von medizinischen Betreuern behandelt und schließlich in einem Akja abtransportiert. Die Junioren-Vizeweltmeisterin aus dem Jahr 2025 wurde einem Bericht zufolge zur Knie-Spezialistin Dr. Katja Tecklenburg in die Medalp Sportclinic Imst gebracht.
Noch ist die möglicherweise schwere Knieverletzung nicht bestätigt, jedoch lässt ein solcher Verdacht meist nichts Gutes erahnen.
Genauso wenig wie die Reaktion der Athletin, die sofort auf eine schwere Verletzung hindeutete. Vor knapp zwei Jahren hatte Zegg bereits einen Innenbandriss im Knie erlitten.
Zegg-Cousine Ortlieb bleibt bei Sturz unverletzt
Zegg konnte im Januar 2025 erstmals im Weltcup punkten, hat jedoch noch keine größeren Erfolge im Erwachsenenbereich eingefahren. Die österreichische Nachwuchs-Hoffnung ist die Cousine von Nina Ortlieb, der Abfahrt-Vizeweltmeisterin aus dem Jahr 2023.
Kurioserweise kam Ortlieb gut eine halbe Stunde vor Zegg nach einem Innenskifehler zu Fall und schlitterte den Steilhang hinab. Ortlieb, die sich in ihrer gesamten Karriere bereits über 20 Operationen in der Folge von Stürzen unterziehen musste, blieb diesmal aber unverletzt.