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Wintersport: Arrogante Siegerin? Wirbel um Kuss-Geste gegen Schwedinnen

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Wintersport: Arrogante Siegerin? Wirbel um Kuss-Geste gegen Schwedinnen

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Arrogant? Wirbel um Kuss-Jubel

In der ewigen Wintersport-Rivalität zwischen Norwegen und Schweden sorgt Langläuferin Kristine Staavas Skistad für neuen Zunder und Aufregung in Schweden.
Kristine Stavas Skistad sorgt mit einer provokanten Geste für Jubel
Kristine Stavas Skistad sorgt mit einer provokanten Geste für Jubel
© IMAGO/NTB
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Skilangläuferin Laura Gimmler hat beim Weltcup-Freistilsprint im kanadischen Canmore ihre zweite Top-Ten-Platzierung in diesem Winter erreicht - während Siegerin Kristine Staavas Skistad für Wirbel sorgte.

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Die Norwegerin beendete die Serie der Schwedin Linn Svan nach vier Erfolgen seit Jahresbeginn und vollführte danach eine provokante Geste: Sie schickte einen Handkuss in Richtung der geschlagenen Konkurrentinnen, angeführt von den schwedischen Läuferinnen Maja Dahlqvist (2), Svahn (3) und Johanna Hagström (4).

In Schweden - wo der Skilanglauf nationales Heiligtum ist - bestimmte die Aktion der Vertreterin des ewigen Wintersport-Erzrivalen nach dem Rennen die Titelseiten der großen Sportportale. Von einer „großspurigen Geste“ schrieb die Website des öffentlich-rechtlichen Senders SVT.

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Skilanglauf-Wirbel: „Wir müssen sie zurückküssen“

„Vielleicht hat sie eine Weile darauf gewartet“, kommentierte die unterlegene Dahlqvist, Skistad dagegen sprach von einem spontanen Einfall: „Ich fand es schön. Es kam im Eifer des Gefechts“, meinte die 25-Jährige und ergänzte augenzwinkernd: „Es ist schön, die Schwedinnen zu schlagen.“ Dahlqvist nahm die Geste letztlich gelassen hin: „Wir müssen eben beim nächsten Mal zurückküssen“, zitiert sie Expressen.

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Wirkliche Reizstimmung herrschte allem Anschein nach nicht, direkt nach der Geste klatschte Skistad auch fair mit Dahlqvist und Svahn ab.

Laura Gimmler mit starker Leistung

Beste Deutsche bei der Konkurrenz n der Olympia-Loipe von 1988 war die Oberstdorferin Gimmler auf Platz sieben, nachdem sie hauchdünn im Halbfinale ausgeschieden war. Zum Einzug in den Endlauf der besten sechs fehlten Gimmler, die Mitte Januar in Oberhof Fünfte war, lediglich 13 Hundertstelsekunden.

Olympiasiegerin Victoria Carl (Zella-Mehlis) war zuvor im Viertelfinale ausgeschieden, die Weltcup-Gesamtfünfte sammelte aber als 15. wichtige Punkte. Lena Keck (Buchenberg) erreichte zum zweiten Mal in ihrer Karriere die K.o.-Runde der besten 30, Platz 30 wurde es schließlich in der Endabrechnung.

Katharina Hennig, 2022 mit Carl in Peking Team-Sprint-Olympiasiegerin, hatte mit Blick auf die abschließenden 20-km-Klassikrennen am Sonntag auf den Start im Sprint verzichtet.

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Bei den Männern überstand Anian Sossau als einziger deutscher Läufer die Qualifikation, wurde dann aber in seinem Viertelfinale Letzter. Rekord-Weltcupsieger Johannes Hösflot Kläbo (Norwegen) feierte seinen 75. Karriere-Erfolg.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)