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Wintersport: Dramatische Szenen um die beste Schweizer Langläuferin

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Wintersport: Dramatische Szenen um die beste Schweizer Langläuferin

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Dramatische Szenen um Langläuferin

Nadine Fähndrich muss beim Skilanglauf-Weltcup in Kanada entkräftet aufgeben. Katharina Hennig und Victoria Carl verpassen beim Sieg von Frida Karlsson die Top 10.
Im „SKI & BERGE: Das DSV Magazin“ auf SPORT1 spricht Moderatorin Anna Dollak in der Rubrik #SCHNEEVONMORGEN gemeinsam mit Hansueli Rhyner vom WSL Institut für Schnee & Lawinenforschung Davos über die Themen Schnee, Klima und Wetter.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Die beste Skilangläuferin der Schweiz war am Ende ihrer Kräfte: Nadine Fähndrich hat das letzten Distanzrennen des Weltcups im kanadischen Canmore wegen Erschöpfung nicht beenden können.

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Auf der vierten von sechs Runden im 20-km-Massenstart in der klassischen Technik sorgte die 28-Jährige für dramatische Szenen in der Olympia-Loipe von 1988, kniete plötzlich am Boden und wurde von Betreuern umringt. „Nachdem sie am Vortag noch den Halbfinal im Sprint erreicht hatte, schienen die Energiereserven für den kräftezehrenden Wettkampf am Sonntag nicht mehr zu reichen“, analysierte das öffentlich-rechtliche Schweizer Medium.

Fähndrich war bis zur dritten Runde Teil der Spitzengruppe und fiel dann zurück, beim vierten Anstieg auf den Berg gab sie auf. Die Schweizerin steht aktuell auf Platz 21 im Gesamtweltcup und konnte keine weiteren Punkte sammeln.

Nadine Fähndrich musste in Canmore aufgeben
Nadine Fähndrich musste in Canmore aufgeben

Skilanglauf: Hennig und Carl verpassen Top 10

Die deutschen Olympiasiegerinnen Katharina Hennig und Victoria Carl haben es derweil ins Ziel geschafft, aber nicht in die Top 10: Hennig und Carl beim Sieg der Schwedin Frida Karlsson die Ränge elf und zwölf.

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Hennig (Oberwiesenthal) lag nach einem schweren und in der Schlussphase sehr schnellen Rennen 45,7 Sekunden hinter Karlsson zurück. Die Staffel-Weltmeisterin von 2019 setzte sich im Zielsprint gegen die Finnin Kerttu Niskanen (+1,6 Sekunden) durch. Dritte wurde die fünfmalige Weltmeisterin Heidi Weng (Norwegen/+8,1).

Bis rund acht Kilometer vor dem Ziel hatte Hennig, deren Stärken auf der 10-km-Distanz liegen, in der Spitzengruppe mitmischen können. Danach konnte die 27 Jahre alte Sächsin bei einer Tempoverschärfung nicht mehr dagegenhalten.

In der Schlussphase lief die zwischenzeitlich zurückgefallene Weltcup-Gesamtfünfte Carl (Zella-Mehlis) wieder zu Hennig auf und lag letztlich nur zwei Zehntel hinter ihrer Gold-Kollegin im Teamsprint von Peking 2022. Laura Gimmler (Oberstdorf/17.), Katherine Sauerbrey (Steinbach-Hallenberg/20.) und Lisa Lohmann (Oberhof/21.) sorgten für ein gutes deutsches Mannschaftsergebnis.

Im Männer-Rennen erkämpfte sich hingegen Friedrich Moch einen Platz unter den besten Zehn. Als Neunter kam der Tour-de-Ski-Zweite aus Isny beim Sieg des Norwegers Paal Golberg mit der Spitzengruppe ins Ziel, nachdem er zwischenzeitlich schon abgehängt war. Golberg führte einen norwegischen Vierfachtriumph vor Topfavorit Johannes Hösflot Kläbo an. Moch hatte lediglich 2,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger.

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Am Dienstag stehen in Canmore die Klassik-Sprintrennen für Männer und Frauen auf dem Programm.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)