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"Frechheit!" Skispringer Karl Geiger tobt wegen drohendem Olympia-Beben

„Frechheit!“: Geiger tobt wegen IOC

Karl Geiger rechnet mit dem IOC ab. Der Skispringer tobt wegen der drohenden Streichung einer anderen Sportart bei Olympia.
Severin Freund gewann Olympisches Gold, wurde vier Mal Weltmeister und gewann 2014/15 den Gesamtweltcup im Skispringen. Im "SKI & BERGE - Das DSV-Magazin" erklärt er die Hintergründe für seinen "frühen" Rücktritt mit 33 Jahren im Frühjahr 2022.
Karl Geiger rechnet mit dem IOC ab. Der Skispringer tobt wegen der drohenden Streichung einer anderen Sportart bei Olympia.

Droht der Nordischen Kombination 2030 das Olympia-Aus?

Das IOC berät aktuell über die Streichung der Sportart, da zu wenig Nationen in der Weltspitze vertreten sind.

Die Frauen hatten gehofft, ab 2026 mit aufgenommen werden bei Olympia, werden aber weiter missachtet.

Sie protestieren seitdem vor jedem Langlauf-Start mit gekreuzten Stecken. Doch auch die Männer könnten bald bei Olympia nur noch zuschauen.

Geiger tobt wegen IOC-Überlegungen

„Ich finde, das ist eine bodenlose Frechheit, dass sie überlegen, die Kombinierer rauszunehmen“, tobte Skispringer Karl Geiger beim Weltcup in Engelberg, den er am Sonntag auf Rang zehn beendete. Der 29-Jährige redete sich in Rage.

„Das Damen-Format bei den Kombiniererinnen ist eine ganz junge Sportart. Da gibt es noch einige Baustellen, die es zu beheben gibt. Aber das war bei unseren Skispringerinnen genauso. Das war bei uns, als wir vor 70, 80 Jahren gestartet haben, genauso“, erklärte Geiger.

„Man muss ihnen einfach die Chance geben, das auch zu entwickeln. Aber ihnen von vorneherein diese Chance zu nehmen und dann noch im gleichen Zuge zu sagen, wenn wir die Damen nicht aufnehmen, nehmen wir die Herren auch raus, finde ich absolut lächerlich.“

Der Skispringer hatte in seiner Jugendzeit selbst als Nordischer Kombinierer an Wettkämpfen teilgenommen und bangt nun um die Zukunft seiner ehemaligen Sportart.

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