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"Verstehe die Unzufriedenheit": DSV-Legende äußert im Skisprung-Zoff Unmut

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"Verstehe die Unzufriedenheit": DSV-Legende äußert im Skisprung-Zoff Unmut

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Ski-Zoff: DSV-Legende äußert Unmut

Der Ski-Weltverband FIS ist für die Planung des Skisprung-Finals in Planica in Kritik geraten. Im Zentrum der Kritik steht die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen. Skisprung-Legende Martin Schmitt kann den Unmut der Skispringerinnen verstehen.
Skispringerin Katharina Althaus hat bei der vielbeachteten Skiflug-Premiere der Frauen das Podest knapp verpasst.
SPORT1
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von SPORT1

Die Diskussion über die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern im Skispringen geht weiter. Nachdem der Ski-Weltverband FIS für die Planung des Skisprung-Finals in Planica in Kritik geraten war, hat sich nun Legende Martin Schmitt in die Debatte eingemischt.

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Wie der Olympiasieger von 2002 verriet, könne er den Unmut der Skispringerinnen verstehen. In Planica durften die Männer in drei Wettbewerben auf der Flugschanze antreten, während die Frauen lediglich einmal von der Normalschanze starten durften.

Schmitt versteht Unzufriedenheit

„Ich verstehe die Unzufriedenheit. Die Wirkung ist natürlich nicht gut. Es ist sicher unglücklich, die Damen auf der ganz kleinen und die Männer auf der ganz großen Schanze springen zu lassen“, sagte der 46-Jährige der dpa.

Bei dem Wettbewerb der Frauen handelte es sich um einen Nachholweltcup für ein ausgefallenes Springen im russischen Rasnov. Schmitt stellte diesbezüglich in Frage, ob es nicht doch eine Möglichkeit gegeben hätte, das Skifliegen der Frauen nachzuholen.

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Der Kampf für Gleichberechtigung im Skispringen hält schon seit mehreren Jahren an. Seit März 2023 dürfen auch die Frauen beim Skifliegen starten, in Planica galt dies allerdings nicht.

„Wir werden mit Füßen getreten“

Am Wochenende zeigte sich auch die Skiflug-Weltrekordhalterin Silje Opseth über die Entscheidung erzürnt.

Wir werden tatsächlich mit Füßen getreten, haben keinen großen Wert. Die Jungs dürfen zum Skifliegen und machen das coolste Ding der Welt, und wir sind daneben auf der kleinsten Schanze. Ich muss echt sagen, das ist enttäuschend“, kritisierte sie im norwegischen Dagbladet.