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"Schreckliche Nachricht": Nächste Disqualifikation bei der Vierschanzentournee

Nächster Skispringer disqualifiziert

Bei der Vierschanzentournee wird der nächste Springer disqualifiziert. Es liegt diesmal aber nicht am Anzug.
Endlich ist es wieder so weit: Die Vierschanzentournee 2025/26 sucht ihren Sieger. Hier gibt's alle Infos zum Skisprung-Event des Jahres, dessen Mythos seit Jahrzehnten immer wieder Fans und Sportler begeistert.
Bei der Vierschanzentournee wird der nächste Springer disqualifiziert. Es liegt diesmal aber nicht am Anzug.

Bei der Vierschanzentournee ist der nächste Skisprung-Profi durch die Materialkontrolle gerasselt. Dieses Mal traf es den Polen Pawel Wasek nach der Qualifikation zum Springen in Innsbruck.

Der 26-Jährige betrog aber nicht beim Anzug, sondern vielmehr bei seinen Skiern. Es wurde fluoridhaltiges Wachs festgestellt. Das ist seit diesem Winter verboten.

Das polnische Portal Sport.PL schrieb von einem „Drama“ und „einer schrecklichen Nachricht für die Fans“. Etwa eine halbe Stunde nach dem Wettkampf sprach die Jury ihre Entscheidung erst aus.

Zuvor hatten 117 Meter vermeintlich noch für Wasek zur Qualifikation gereicht. Er belegte den 36. Platz und hätte morgen gegen den Kasachen Ilja Mizernych antreten sollen.

Wasek schummelt beim Wachs

Doch daraus wird nichts. In der Tournee liegt Wasek nach zwei Springen auf Rang 30. Im Gesamtweltcup belegt er aktuell den 34. Platz.

In der vergangenen Saison erlebte der Pole noch einen steilen Aufstieg als 14. im Gesamtweltcup. Bei der Tournee war er sogar Achter. Doch nun läuft es längst nicht mehr so gut.

Bereits vor Wasek hatte es in den vergangenen Tagen immer wieder Disqualifikationen gegeben. Der prominenteste Fall ist Timi Zajc. Der Slowene wurde bei der Tournee zweimal in Folge aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei seinem Anzug nachträglich aus dem Wettkampf gestrichen und für den Rest der Tournee sogar gesperrt.