Die Qualifikation für das finale Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen (Dienstag ab 16:30 Uhr im LIVETICKER) souverän gemeistert und doch gibt es nicht so erfreuliche Nachrichten rund um Deutschlands Top-Springer Felix Hoffmann und Philipp Raimund.
Vierschanzentournee: Deutschen Top-Springern droht Zwangspause
Deutschen Top-Springern droht Pause
Beide Springer offenbarten nach der erfolgreichen Qualifikation, in der Andreas Wellinger positiv überraschte, dass sie mit Blessuren zu kämpfen haben.
„Mein Knie zwickt. Wir wollten von den Reizen nicht allzu viel geben. Deshalb wollten wir einen Sprung sparen“, erklärte Hoffmann seinen Verzicht auf einen Trainingssprung in der ARD.
Aktuell liegt der 28-Jährige als bester Deutscher auf Rang fünf der Gesamtwertung und darf auch noch auf das Podest schielen.
Hoffmann könnte nach Vierschanzentournee Pause drohen
Die Probleme seien dabei nicht neu. Er kämpfe schon „die letzten paar Springen“ mit den Schmerzen im Knie, erklärte Hoffmann.
Genauere Auskünfte wollte Hoffmann aber nicht geben: „Wir werden morgen bestmöglich springen. Dann schauen wir mal, was die nächsten Tage ergeben.“
Trotzdem machte Hoffmann deutlich, dass nach der Tournee durchaus eine Verletzungspause drohen könnte: „Vielleicht, ja.“
Aktuell helfe nur, „möglichst wenig Belastung darauf zu geben“. Deshalb verzichtete er, wie schon in Innsbruck, auf einen Trainingssprung.
Auch Raimund kämpft mit Problemen
Bundestrainer Stefan Horngacher enthüllte kurz darauf, dass neben Hoffmann auch Raimund mit Problemen zu kämpfen habe.
„Sie sind beide ein bisschen angeknockt. Das Knie vom Felix haben wir gestern nochmal ärztlich besprochen. Für morgen sollte es kein Problem sein. Er hat schon ein bisschen Schmerzen, aber hat es glaube ich ganz gut im Griff. Philipp seine Hüfte macht auch ein bisschen Probleme wegen des Bandencrashs, aber nichts Schlimmes. Noch sind sie einsatzbereit“, sagte Horngacher.
Raimund war in Innsbruck in der Quali mit voller Wucht in eine Werbebande geknallt, als es ihn im Auslauf ausgehoben hatte. Dieser Crash löste nun eine alte Verletzung wieder aus.
„Ich hatte ja eh schon den Einriss in der Gelenklippe von meiner Hüfte. Das habe ich jetzt schon seit zweieinhalb Jahren. Eigentlich habe ich das jetzt so weit unter Kontrolle bekommen, muskulär so gut aufgebaut, dass das Problem eigentlich weg war“, erklärte Raimund: „Mein Sprung in die Bande hat leider wieder ein wenig zu Problemen geführt. Es ist aber eigentlich alles okay. Heute habe ich es zum Beispiel gar nichts gespürt.“
Zudem sei die Hüftverletzung nicht sein einziges Problem gewesen. Er habe sich auch mit Erkältungen herumschlagen müssen. „Irgendwie sollte es dieses Jahr nicht so ganz sein“, sagte Raimund. Eine Ausrede wolle er dennoch nicht suchen.