War es das wirklich für die lebende Wrestling-Legende AJ Styles? Früher als gedacht ist die WWE-Karriere des „Phenomenal One“ beim Royal Rumble am Samstag ausgeklungen - doch die Art und Weise seines Abschieds hat Spekulationen angeheizt.
Gerüchteküche brodelt nach WWE-Abschied: Gibt es eine Zugabe bei der Konkurrenz?
Ist sein WWE-Aus doch nicht das Ende?
Der 48-Jährige verlor in Riad ein Match gegen Österreich-Star Gunther, in dem laut Drehbuch seine Karriere auf dem Spiel stand. Zehn Jahre nach seinem ersten großen WWE-Match beim Royal Rumble 2016 machte Styles damit scheinbar die Ankündigung wahr, sich im Lauf des Jahres in den Ruhestand zu verabschieden. Nichtsdestotrotz wird in der Szene nun viel getuschelt, ob wirklich alles so ist, wie es scheint - angeblich auch hinter den Kulissen der Konkurrenzliga AEW.
WWE Royal Rumble: Diese Szene lud zu Interpretationen ein
Eine Szene nach dem Match, die vielen Fans Rätsel aufgab: Styles zog sich nach der Niederlage gegen Gunther die Handschuhe aus und deutete an, sie im Ring zurückzulassen - im Kampfsport eine symbolische Geste, die das Karriere-Ende signalisiert.
Kurz bevor Styles‘ Handschuhe den Boden berührten, zog Styles sie allerdings unter dem Jubel der Fans doch wieder an, vollführte seine typische Handgeste und ließ sich nochmals feiern, ehe er den Ringbereich verließ.
Warum hat Styles das gemacht?
AJ Styles: Getuschel angeblich auch bei AEW
Glaubt man WWE-Vorstand „Triple H“ Paul Levesque, hat die Aktion nichts zu bedeuten. In der Rumble-Postshow stellte er als Fakt dar, dass Styles‘ Ringkarriere komplett beendet sei - ebenso wie Moderator Pete Rosenberg, der sich dabei auch auf ein privates Gespräch mit Styles berief, in dem ihm dieser dies versichert hätte.
Die Spekulationen, dass Styles doch weitermachen könnte, wurden dadurch nicht gebremst - auch Rosenberg meldete sich später nochmal via Social Media zu Wort und bekräftigte einerseits seine Aussagen, schloss gleichzeitig aber auch nicht aus, dass Styles ihn „geworkt“ haben könnte - ihn also angeflunkert.
Was die Fantasie vieler Fans anregt: Bei Konkurrent AEW sind diverse alte Weggefährten Styles‘ aus dessen Zeit bei TNA und NJPW in Japan aktiv, mit denen Styles seine Abschiedstour fortsetzen und abrunden könnte - etwa Kazuchika Okada, Jon Moxley und vor allem seine ewigen Rivalen Samoa Joe und Christopher Daniels (mittlerweile hinter den Kulissen der Liga aktiv).
Angeheizt wurden die Spekulationen am Dienstag durch einen Bericht des Portals Fightful: Demnach sei Styles‘ Zukunft am vergangenen Mittwoch - vor seinem WWE-Abschied - hinter den Kulissen der AEW-Show Dynamite „großes Gesprächsthema“ gewesen.
NJPW soll auch interessiert sein
Sollte Styles‘ Interesse an einem Engagement haben, darf als sicher gelten, dass es auf Gegenseitigkeit beruht. Fightful zufolge wäre auch AEW-Partnerliga NJPW in Japan an einer Rückkehr des früheren Bullet-Club-Anführers interessiert - speziell mit Blick auf die vielen prominenten Abgänge in den vergangenen Jahren: Erst in dieser Woche verkündete NJPW nach den Abschieden von Okada, Kota Ibushi (AEW), Tetsuya Naito (Freelancer) und Hiroshi Tanahashi (Rücktritt) auch den Abgang von Hiromu Takahashi, langjährige Säule der stilbildenden Junior-Heavyweight-Division der Liga.
Weniger wahrscheinlich wirkt eine Abschiedsvorstellung beim WWE-Juniorpartner TNA - für die Styles WWE nicht erst hätte verlassen müssen.
Theoretisch müsste Styles sein Wort nicht brechen, sollte er außerhalb von WWE weitermachen: Er hat sein Karriere-Ende für 2026 angekündigt, aber nicht den genauen Zeitpunkt.
Sollte Styles tatsächlich noch etwas vorhaben, dürfte er eher früher als später in einer anderen Liga auftauchen.