Der Hauptkampf für die WWE-Megashow WrestleMania 42 in Las Vegas steht - und es ist ein Gigantenduell mit einer 14 Jahre zurückreichenden Vorgeschichte.
WWE-Gigantenduell für WrestleMania fix: Ihre Geschichte reicht 14 Jahre zurück
Gigantenduell für WrestleMania fix
Bei der ersten Ausgabe der TV-Show Monday Night RAW nach dem Royal Rumble hat Rumble-Sieger Roman Reigns wie erwartet World Champion CM Punk als Gegner für das zweitägige Spektakel am 18. und 19. April gewählt.
WWE RAW: Royal-Rumble-Sieger Roman Reigns wählt CM Punk
Reigns und Punk verbindet eine gemeinsame Geschichte, die im Jahr 2012 begann: Der junge Reigns und die mittlerweile legendäre Gruppierung The Shield (Reigns, Seth Rollins und Dean Ambrose, mittlerweile Jon Moxley bei Konkurrent AEW) debütierten damals als bezahlte Söldner von Punk und dessen Manager Paul Heyman.
Punk war auch hinter den Kulissen der Schöpfer der Idee The Shield - wobei er ironischerweise nicht Reigns, sondern seinen Independent-Weggefährten Chris Hero / Kassius Ohno als drittes Mitglied im Sinn hatte.
Während Punk die Liga 2014 im Streit verließ entwickelte sich Reigns trotz vieler Widerstände zu einem inzwischen unumstrittenen Topstar der Promotion - zur gemeinsamen DNA gehört auch der Einfluss von Mastermind Heyman: Der spätere „Wise Man“ Reigns‘ war auch hinter den Kulissen für beide ein großer kreativer Förderer und entscheidender Karrierehelfer.
Seit Punks WWE-Comeback im Herbst 2023 bahnt WWE das erst zweite Einzelmatch der beiden Weggefährten nach einem TV-Duell 2014 an. Bereits bei WrestleMania 41 bestritten die beiden einen Dreikampf mit Überraschungssieger Rollins - nun folgt die lang ersehnte Fortsetzung.
Punk vs. Reigns: Bei WrestleMania 42 schließt sich ein Kreis
Reigns beschloss die aktuelle RAW-Ausgabe in Philadelphia - der Stadt, in der er bei WrestleMania 40 nach über drei Jahren seinen Undisputed Universal Title an Cody Rhodes verlor, mit der traditionellen Wahlentscheidung des Rumble-Siegers. Reigns durfte sich zwischen Punk und WWE-Champion Drew McInytre entscheiden.
Der „Original Tribal Chief“ deutete - unter Buhrufen - zunächst eine Entscheidung für McIntyre an, was der sich zu ihm gesellende Punk mit Spott quittierte: Er wolle offenbar „den leichteren Ausweg“ wählen. Das sei typisch für ihn: Schon als Champion habe er sich stets auf die Hilfe der Bloodline verlassen und sich ja zuletzt auch in die Rolle als „Teilzeitkraft“ zurückgezogen - eine Anspielung auf die reale Vertragssituation von Reigns.
Reigns schoss zurück, dass er bei diesem Thema keine Belehrungen von jemandem brauche, der sich „zehn Jahre Urlaub“ vom Geschäft gegönnt hätte - und von dem er selbst nur gelernt hätte, „wie man es nicht macht“. Diese Worte waren auch eine beiläufige Anspielung darauf, dass Punk 2021 nicht bei WWE, sondern bei AEW sein Comeback gefeiert hatte (was Reigns damals mit Spott quittiert hatte) - und darauf, dass auch dieses Engagement mit einem Zerwürfnis geendet war.
„Ich wähle dich, weil ich dich hasse“
Letztlich verkündete Reigns den allgemein erwarteten Entschluss - und lieferte auch sogleich die Begründung: Er könnte viel erzählen darüber, dass er sich für Punk entscheiden würde, weil er der größere Star sei, den größeren Marktwert u d mit seiner Präsenz auf Netflix - dem Medienpartner von RAW - die größte Reichweite habe. Die Wahrheit aber sei: „Ich wähle dich, weil ich dich hasse!“
Die Bühne für einen enorm aufgeladenen Showdown im NFL-Stadion der Las Vegas Raiders ist bereitet.