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Der französische Rennläufer David Poisson verunglückte im November tödlich
Der französische Rennläufer David Poisson verunglückte im November tödlich © Getty Images
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Im November verunglückte der französische Skirennläufer David Poisson im Training tödlich. Seinen Teamkollegen verwehrt das IOC eine starke Geste.

Die französischen Skirennläufer durften bei der Abfahrt in Pyeongchang zu Gedenken ihres tödlich verunglückten Teamkollegen David Poisson keine Sticker auf die Helme kleben. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verweigerte dafür die Erlaubnis.

"Vor einigen Tagen hat uns ein IOC-Inspekteur aufgefordert, die Botschaft zu entfernen", sagte David Chastan, Chef der französischen Alpin-Männer, der Nachrichtenagentur AFP: "Wir akzeptieren die Regel des IOC und bleiben auch dabei, wir wollen keine Szene machen." Man könne Poissons Tod aber nicht "einfach so vergessen".

Im Weltcup durften die Franzosen den herzförmigen Aufkleber in den Nationalfarben mit der Aufschrift "DP" tragen. Poisson, 2013 WM-Dritter in der Abfahrt, war im November beim Training in Kanada mit 35 Jahren tödlich verunglückt.  (Zeitplan der Olympischen Spiele).

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