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CCOUNTRY-OLY-2018-PYEONGCHANG
Simen Hegstad Krüger (r.) war zu Beginn des Rennens gestürzt © Getty Images
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Simen Hegstad Krüger düpiert im Skiathlon die Favoriten. Der Norweger holt überraschend Gold, obwohl er zu Beginn stürzt. Der Deutsche Thomas Bing überzeugt.

Der norwegische Skilangläufer Simen Hegstad Krüger hat die Favoriten düpiert und bei den Winterspielen in Pyeongchang überraschend die Goldmedaille im Skiathlon über jeweils 15 Kilometer im klassischen und freien Stil gewonnen.

Der 24-Jährige setzte sich vier Kilometer vor dem Ende mit einem energischen Zwischenspurt ab und siegte bei seinem Olympia-Debüt mit acht Sekunden Vorsprung vor Martin Johnsrud Sundby.

Dabei war Krüger direkt zu Beginn des Rennens noch gestürzt und hatte sich einen Rückstand von einer halben Minute eingehandelt.

"Ich hatte ein Gefühl, das ich noch nie auf Ski hatte, mir fehlen die Worte. Als ich ein paar Meter zwischen mich und die anderen gelegt hatte, dachte ich nur: Jetzt musst du durchziehen", sagte Krüger bei Eurosport Norwegen.

Holund macht Dreifachsieg perfekt

Als Dritter mit einem Rückstand von 9,9 Sekunden machte Hans Christer Holund den Dreifach-Erfolg Norwegens perfekt. (SERVICE: Der Zeitplan der olympischen Spiele)

Für Norwegen war es das erste Gold in Pyeongchang und eine eindrucksvolle Demonstration der Stärke. Dabei kam der eigentliche Topstar Johannes Hösflot Kläbo, der den Gesamtweltcup deutlich anführt, überraschend nicht über Platz zehn hinaus.

Sundby verpasste erneut den ersten großen Einzelsieg in seiner Karriere. Der Schweizer Dario Cologna, der 2014 in Sotschi den Skiathlon gewonnen hatte, belegte Platz sechs.

Deutscher Bing läuft starkes Rennen

Bester eines deutschen Quartetts war Thomas Bing, der nach einem mutigen Rennen mit 43,7 Sekunden Rückstand Platz elf belegte.

"Wenn mir vorher einer gesagt hätte, dass Bingo mit Kläbo um die Wette ins Ziel läuft, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Die Jungs haben ein starkes Rennen gemacht", sagte der deutsche Sportliche Leiter Andreas Schlütter.

Lucas Bögl wurde 16. (+59,9), Jonas Dobler kam auf Platz 22 (+1:36,6), und Andreas Katz belegte Rang 35 (+3:29,2).

Russischer Weltmeister Ustjugow fehlt

Der russische Skiathlon-Weltmeister Sergej Ustjugow fehlte. (SERVICE: Der Medaillenspiegel)

Er gehörte wie seine prominenten Landsleute Alexander Legkow (Sotschi-Olympiasieger über 50 km) und Maxim Wylegschanin (Silber übr 50 km) zu den Athleten, die im Zuge des russischen Dopingskandals vom IOC keine Einladung für die Spiele in Pyeongchang erhalten hatten.

Ustjugow und Co. waren am Tag vor der Eröffnungsfeier mit ihren Einsprüchen gegen die Ausbootung abgeblitzt. Somit sind in Pyeongchang nur international unbedeutende Skilangläufer aus Russland am Start.

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