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Die nationale Timbersport-Szene dominiert Robert Ebner seit Jahren. Jetzt will der mehrfache deutsche Meister bei der STIHL TIMBERSPORTS Champions Trophy überzeugen.

Bei den deutschen Meisterschaften im Timbersport teilten sich zwei Sportler seit 2005 den Titel untereinander auf. Dirk Braun siegte acht Mal, zuletzt lief ihm aber ein Dauerkonkurrent etwas den Rang ab.

In den vergangenen beiden Jahren krönte sich Robert Ebner zum besten Holzacker des Landes. Und auch bei der STIHL TIMBERSPORTS Champions Trophy 2019 (ab 17.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM auf SPORT1.de) im schwedischen Kungsbacka will der Deutsche seine Extraklasse unter Beweis stellen. Im Kampf gegen die Uhr misst er sich mit elf Kontrahenten aus aller Welt.

Ebner zählt schon seit Jahren zur internationalen Elite des Timbersports. 2010 wurde er Vize-Weltmeister, ein Jahr zuvor holte er Bronze beim Saisonhöhepunkt. Im vergangenen Jahr verpasste er bei der WM in Liverpool als Vierter nur ganz knapp Edelmetall.

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Bei der STIHL TIMBERSPORTS Champions Trophy 2019 hat er das Podium fest im Visier, weiß aber gleichzeitig um die starke Konkurrenz vor allem aus Übersee. "Ich möchte als bester Europäer auf dem Treppchen stehen", gibt Ebner sein ehrgeiziges Ziel klar vor.

Dabei hat es ihm vor allem der Kampf im direkten Duell Mann gegen Mann angetan. "Es ist immer eine Herausforderung, sich mit den Besten der Besten im direkten Duell zu messen", befindet Ebner.

Ebner Spezialist an der "Hot Saw"

Seine Spezialität unter den sechs Disziplinen, in denen es vor allem auf Kraft, Ausdauer und eine präzise Technik ankommt, ist die "Hot Saw" (dt.: heiße Säge). Dabei versuchen die Sportler mit einer bis zu 80 PS starken, getunten Motorsäge drei möglichst gleichgroße Stücke von einem Stamm abzutrennen.  

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Ebner ist in der Disziplin mit der knapp 27 Kilogramm schweren "Hot Saw", deren Kette sich mit einer Geschwindigkeit von circa 240 km/h bewegt, ehemaliger Weltrekordhalter. Beim Amarok Cup 2016 der STIHL TIMBERSPORTS Series brauchte der Deutsche nur 5,23 Sekunden für diese Aufgabe und unterbot den fast zehn Jahre gültigen Rekord von Superstar Jason Wynyard aus Neuseeland. Gebrochen wurde Ebners Bestmarke im gleichen Jahr von Dauerrivale Dirk Braun, der noch drei Hundertstel schneller war.  

Seine Vorbereitung auf den anspruchsvollen Wettkampf hat Ebner unterdessen auf die speziellen Anforderungen angepasst und sich dabei besonders auf Kraft- und Ausdauerübungen konzentriert.

Ob sich der Traum vom Podium bei STIHL TIMBERSPORTS Champions Trophy 2019 für den Deutschen erfüllt, wird sich am Samstag zeigen.  

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