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BMW Open - Day 6
BMW Open - Day 6 © Getty Images
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Der Aufstieg von Alexander Zverev scheint unaufhaltsam. Nach seinem Sieg in München hat er schon das ATP-Finale der Saisonbesten am Jahresende im Blick.

Alexander Zverev legt den Vorwärtsgang ein. Nicht ganz so schnell, wie es die ATP am Sonntag glauben machen wollte, als sie mitteilte: Wenn Zverev in München gewinnt, klettert er auf Rang 17 der Weltrangliste - so gut war er noch nie platziert.

Der 20 Jahre alte Hamburger besiegte dann auch souverän in 72 Minuten den argentinischen Qualifikanten Guido Pella 6:4, 6:3, als das Ranking am Montag veröffentlicht wurde, lag er dann aber doch nur auf Rang 19 und damit eine Position unter seiner bisherigen Top-Platzierung.  Ein Rechenfehler. Aber egal, denn die Richtung stimmt (SERVICE: Die Weltrangliste).

Im "Race to Milan", im Rennen um die Teilnahme am ATP-Finale der sogenannten "Next Generation", der besten U21-Profis im November in Mailand, liegt Zverev in Führung.

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Das rang ihm aber in München nur ein eher müdes Lächeln ab. Auf die anschließende Frage, ob er denn auch das wahre ATP-Finale der acht Saisonbesten in London im Blick habe, reagierte er schon ganz anders. Zverev grinste und sagte spontan und vernehmlich: "Ja". In dieser Rangliste ist er einstweilen auf Rang 13.

Drei Turniersiege in acht Monaten

Es geht schnell aufwärts mit Alexander Zverev, verdammt schnell. Im September der erste Turniersieg in St. Petersburg, im Februar der zweite in Montpellier, nun der dritte, zugleich der erste in Deutschland und der erste auf Sand.

Er ist doch nur eine Etappe, ebenso wie Rang 19 im ATP-Ranking. Um weiter zu kommen, um sich in Richtung Nummer eins zu bewegen, "musst du ein paar Grand Slams gewinnen, ein paar Masters", weiß er.

Am Dienstag beim Masters in Madrid

Die nächste Gelegenheit damit loszulegen hat er bereits am Dienstag. Beim Masters-Turnier in Madrid bekommt es Zverev mit Fernado Verdasco (LIVETICKER) zu tun.

Was seinen Aufstieg angeht, bleibt er zurückhaltend. Der Weg nach oben sei nicht leicht, "es gibt viele andere junge Spieler, die gut spielen, deswegen muss ich noch sehr viel arbeiten". Und außerdem: Ja, er habe "schon große Matches gehabt", aber: "Da muss man halt ein paar mehr von haben." 

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