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Alexander Zverev erreichte in Paris erstmals die Runde der letzten Acht
Alexander Zverev erreichte in Paris erstmals die Runde der letzten Acht © Getty Images
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Alexander Zverev gelingt beim Turnier in Paris eine Premiere. Roger Federer folgt dem Deutschen im Anschluss ins Viertelfnale.

Alexander Zverev hat beim Masters-Turnier in Paris erstmals den Einzug ins Viertelfinale geschafft. Der Weltranglistenfünfte setzte sich gegen Diego Schwartzman aus Argentinien mit 6:4, 6:2 durch. Bei der Generalprobe für das ATP-Finale in London (11. bis 18. November) trifft Zverev in der Runde der letzten Acht auf den Russen Karen Chatschanow.

Einen Matchplan hat Zverev bereits parat: "Wir haben schon oft gegeneinander gespielt, es waren enge Matches. Er will jeden Schlag aggressiv spielen. Ich muss mein eigenes Tempo gehen und ihm damit seine Stärken nehmen", sagte der 21-Jährige bei Sky.

Schwartzman hat keine Antwort auf Zverev

Der 1,98 m große Zverev begann stark und nahm dem 28 Zentimeter kleineren Schwartzman das Service zum 2:1 ab. Auch im zweiten Durchgang gelang dem Hamburger das frühe Break, Schwartzman hatte keine passende Antwort mehr parat. Nach 1:21 Stunden verwandelte Zverev seinen ersten Matchball.

Nach dem Zweitrunden-Aus von Philipp Kohlschreiber und der Auftaktniederlage von Peter Gojowczyk ist der an Position vier gesetzte Zverev der einzig verbliebene Deutsche in der französischen Hauptstadt.

Federer ebenfalls im Viertelfinale

Auch Roger Federer erreichte in Frankreichs Hauptstadt das Viertelfinale. Der Schweizer schlug Fabio Fognini in zwei Sätzen 6:4, 6:3, hatte jedoch mehr Mühe als gedacht. Ganze 21 Unforced Errors unterliefen Federer gegen den Italiener.

Der entscheidende Moment des Spiels war im ersten Satz. Nach einem schnellen Break führte der Basler 4:1 und sah schon wie der sichere Sieger aus. Aber dann wackelte Federer. Doch es blieb beim Wackeln. Zwar konnte Fognini auf 4:5 verkürzen, aber am Ende brachte Federer seine Aufschläge durch und gewann den Satz. Satz zwei neigte sich dann nach einer schweren Anfangsphase doch auf die Seite des Weltranglistendritten. Das Break zum 4:2 brachte Federer ins Ziel.

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