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Nick Kyrgios bringt erneut sein Unverständnis über einen Tweet von Boris Becker zum Ausdruck. Dabei kritisiert er auch Beckers Ex-Schützling Novak Djokovic.

Geht der Twitter-Schlagabtausch zwischen Tennisprofi Nick Kyrgios und Boris Becker in die nächste Runde?

Der Australier hat zumindest sein Unverständnis über einen mit einem Kommentar versehenen Retweet der deutschen Tennis-Ikone zum Ausdruck gebracht, der das Verhalten von Beckers Ex-Schützling Novak Djokovic rund um die Adria Tour verteidigte.

"In einem Klub ohne Hemd rumstehen. Mir fällt es schwer zu verstehen, was dies Gutes für die Region bewirkt", twitterte Kyrgios.

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Serbiens Premierministerin verteidigt Djokovic

Der Tweet, den Becker retweetet hatte und mit dem Kommentar "#word" versah, zitierte folgenden Satz von Serbiens Premierministerin Ana Brnabic: "Es ist mein Fehler, nicht der von Novak Djokovic. Lass den Mann in Ruhe. Er hat versucht etwas Gutes für die Region zu bewirken."

Kyrgios konnte Beckers Unterstützung für Djokovic augenscheinlich nicht nachvollziehen, zumal er sowieso wenig von dem Weltranglistenersten hält und bereits vor dessen Adria-Tour keine Gelegenheit ausließ, den Serben zu kritisieren.

Am Dienstag hatte sich der 25-Jährige dann sogar ein Scharmützel mit Becker, dem Ex-Trainer von Djokovic, geliefert.

"Ich mag keine Ratten. Jeder, der andere Sportler beschimpft, ist kein Freund von mir! Wenn Du in den Spiegel schaust, glaubst Du dann, Du bist besser als wir?", hatte Becker am Dienstagmorgen in Richtung Kyrgios geschrieben.

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Kyrgios kritisiert Verhalten von Zverev

Kyrgios hatte zuvor das Verhalten des Hamburgers Alexander Zverev, der bei einer Party in der Nähe von Monte Carlo erneut auf die gebotenen Regeln der Corona-Pandemie gepfiffen hatte.

Die Antwort von Kyrgios auf Beckers Tweet lautete: "Um Himmels Willen, Boris. Es geht mir nicht um einen Wettkampf oder darum, jemanden den Haien zum Fraß vorzuwerfen. Wir haben eine globale Pandemie und wenn jemand so dämlich ist, das zu tun, was Alex getan hat, dann werde ich es benennen. So einfach."

Später legte Kyrgios nach und schleuderte Becker, den er "Doughnut" nannte, entgegen: "Er kann einen Volley schlagen, ist aber offensichtlich nicht das schärfste Werkzeug im Schuppen." 

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