Mythos Wimbledon: Die wichtigsten Fakten
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Roger Federer lässt im Wimbledon-Achtelfinale einem Franzosen keine Chance. Der Titelverteidiger bleibt weiter ohne Satzverlust.

Titelverteidiger Roger Federer hat in Wimbledon im Eiltempo das Viertelfinale erreicht.

Der topgesetzte achtmalige Champion gewann gegen den Franzosen Adrian Mannarino (Nr. 22) in nur 1:45 Stunden 6:0, 7:5, 6:4.

Souverän weiter kamen am Montag auch Federers Dauerrivalen Rafael Nadal und Novak Djokovic.

Nadal (Nr. 2) setzte sich gegen Jiri Vesely (Tschechien) mit 6:3, 6:3, 6:4 durch (DATENCENTER: Ergebnisse der Herren), Djokovic gewann gegen den Russen Karen Chatschanow 6:4, 6:2, 6:2. In der Runde der letzten Acht trifft Djokovic auf Kei Nishikori (Japan/Nr. 21), der Zverev-Bezwinger Ernests Gulbis ausschaltete. Der 31-jährige Djokovic, nach anhaltender Formkrise derzeit auf dem Weg zurück zu alter Stärke, war zuletzt bei den US Open 2016 in die Vorschlussrunde eines Grand-Slam-Turniers eingezogen.

"Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel", sagte Djokovic bei Sky, "ich bin nach seinem frühen Break gut zurückgekommen. Er hat einen guten ersten Aufschlag, dazu kam Wind und dann wurde es auch noch dunkel zum Ende des Spiels. Der Ball war dann schlecht zu sehen." 

Federer kratzt an Wimbledon-Rekord

Insgesamt hat Federer bei der diesjährigen Austragung des Rasen-Klassikers erst 6:08 Stunden auf dem Platz gestanden. Sein nächster Gegner ist Kevin Anderson (Südafrika/Nr. 8), der sich gegen Gael Monfils (Frankreich) in vier Sätzen durchsetzte.

Nadal ist ebenfalls noch ohne Satzverlust. Er trifft am Mittwoch auf Juan Martin Del Potro (Argentinien) oder Gilles Simon (Frankreich).

Federer hatte in den ersten drei Runden bereits den Serben Dusan Lajovic, Lukas Lacko (Slowakei) und Jan-Lennard Struff jeweils in drei Sätzen bezwungen.

Durch den glatten Erfolg gegen den Linkshänder Mannarino, hat Federer bei seinem Lieblings-Grand-Slam im Süden von London nun 32 Sätze in Serie gewonnen. Eine längere Serie war ihm nur zwischen 2005 und 2006 geglückt, als er 34 Durchgänge in Folge für sich entscheiden konnte.

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