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Angelique Kerber zieht mühelos ins Achtelfinale der Australian Open ein. An ihrem 31. Geburtstag macht Kerber mit Kimberly Birrell kurzen Prozess.

Auf das traditionelle Geburtstagsständchen musste Angelique Kerber in der Rod-Laver-Arena verzichten.

Anscheinend hatte den australischen Tennisfans die Überlegenheit der deutschen Wimbledonsiegerin die Sprache verschlagen. Kerber, seit Freitag 31 Jahre alt, konnte es verkraften, das 6:1, 6:0 gegen Lokalheldin Kimberly Birrell in nur 58 Minuten war Geschenk genug.

Gegen die gebürtige Düsseldorferin hatte Deutschlands Sportlerin des Jahres noch weniger Probleme als in ihren ersten beiden Runden. Der Unterschied von 238 Plätzen im Ranking drückte sich in jeder Phase der Begegnung aus.

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Kerber trifft auf Collins

In der Runde der besten 16, die Kerber zum sechsten Mal in ihrer Karriere erreichte, wartet Danielle Collins aus den USA. Die Nummer 35 des WTA-Rankings hatte in Melbourne zum Auftakt überraschend mit ihrem ersten Grand-Slam-Erfolg Julia Görges (Nr. 14) aus dem Turnier geworfen und setzte ihren Lauf daraufhin fort.

"Ich weiß, dass ich mich im nächsten Match steigern muss", sagte Kerber: "Collins ist gefährlich. Sie spielt hopp oder topp, im Moment trifft sie fast alles."

Am Freitag ließ Collins der an Position 19 gesetzten Caroline Garcia aus Frankreich beim 6:3, 6:2 kaum eine Chance.

An das bislang einzige Duell mit der ehemaligen College-Spielerin aus St. Petersburg/Florida hat Kerber jedoch gute Erinnerungen. Im vergangenen Jahr deklassierte sie Collins beim Rasenturnier im englischen Eastbourne mit 6:1, 6:1, wenig später erfüllte sie sich mit dem Titel in Wimbledon einen Kindheitstraum.

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Kerber in guter Form

Bei ihrem Triumphzug im All England Club hatte Kerber stets betont, sich nur auf das nächste Match zu konzentrieren - und auch bei den Australian Open, die sie 2016 gewonnen hatte, wiederholt sie stets dieses Mantra. Ihr Team um Trainer Rainer Schüttler, 2003 in Melbourne der letzte deutsche Finalist im Herreneinzel, wird das Tableau jedoch genau im Blick haben.

Schüttler wird bemerkt haben, dass sich nicht nur sein Schützling im australischen Hochsommer in herausragender Verfassung befindet.

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