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Julia Görges zeigte eine famose Leistung gegen Kiki Bertens
Julia Görges zeigte eine famose Leistung gegen Kiki Bertens © Getty Images
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Nach einer souveränen Leistung gegen Kiki Bertens steht Julia Görges bei den US Open im Achtelfinale. Andrea Petkovic verabschiedet sich gegen eine Belgierin.

Julia Görges steht als einzige deutsche Spielerin im Achtelfinale der US Open.

Die an Nummer 26 gesetzte Deutsche bezwang in der dritten Runde die Weltranglisten-Siebte Kiki Bertens aus den Niederlanden nach 1:16 Stunden überraschend deutlich mit 6:2, 6:3. 

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"Ich hatte im ersten Spiel einen Matchball gegen mich, deswegen bin ich sehr froh, im Achtelfinale zu stehen", sagte Görges: "Ich denke, es geht nur darum, seine Nerven im Griff zu behalten und sein Spiel entspannt zu spielen. Das ist das, was ich versuche."

Die Fed-Cup-Spielerin steigerte sich im Vergleich zum lockeren 7:5, 6:0 in der zweiten Runde gegen Wildcard-Starterin Francesca di Lorenzo (USA) nochmals immens.

Gleich dreimal nahm sie der favorisierten Bertens im ersten Satz den Aufschlag ab. Auch im zweiten Durchgang dominierte Görges die Niederländerin von der Grundlinie und retournierte stark, das Break zum 4:2 brachte die Vorentscheidung. Der fünfte Matchball saß, Görges feierte den zweiten Sieg über Bertens im vierten Duell.

Petkovic chancenlos

Andrea Petkovic hat unterdessen ihr erstes Achtelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier seit über fünf Jahren verpasst.

Die Darmstädterin verlor in der dritten Runde der US Open gegen die Belgierin Elise Mertens 3:6, 3:6. Letztmals hatte Petkovic 2014 bei den French Open die Runde der letzten 16 bei einem Major erreicht.

"Es ist ein bisschen enttäuschend, weil ich heute eine bessere Leistung zeigen wollte", sagte Petkovic und erklärte: "Meine Beinarbeit war nicht so scharf wie in den vergangenen Tagen, ich habe die Spritzigkeit vermisst."

Nach einem Fehlstart (0:3) fügte Petkovic der Nummer 25 der Setzliste zwar deren ersten Aufschlagverlust des Turniers zu, nach einer halben Stunde war der erste Satz dennoch verloren.

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Mertens zu stark

Mertens war konstanter und präziser in ihren Grundschlägen, auch ein weiteres Break von Petkovic im zweiten Satz änderte nichts am verdienten Sieg der Belgierin. Nach 72 Minuten verwandelte Mertens ihren ersten Matchball. 

Petkovic konnte nicht an ihre starken Leistungen anknüpfen, die sie nach gesundheitlichen Problemen im Vorfeld des Turniers ("Ich hatte das Angela-Merkel-Gedächtnis-Zittern") in den ersten beiden Runden gezeigt hatte.

Zwar befinde sich die 31-Jährige "im Herbst der Karriere", an ein Ende ihrer Laufbahn denkt sie aber noch nicht. "Ich fühle mich fit. Solange ich körperlich noch beisammen bin und auf dem Niveau spielen kann, möchte ich auf jeden Fall noch lange spielen", hatte sie nach ihrem Zweitrundensieg über die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova gesagt.

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