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Rafael Nadal (2.v.r.) holte gegen Novak Djokovic seinen 20. Grand-Slam-Titel
Rafael Nadal (2.v.r.) holte gegen Novak Djokovic seinen 20. Grand-Slam-Titel © Imago
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Die internationale Presse feiert den Rekord-Triumph von Rafael Nadal bei den French Open. Aus der Heimat von Finalist Novak Djokovic kommt eine Stichelei.

Rafael Nadal hat zum 13. Mal die French Open gewonnen und die Sportwelt mit einer glanzvollen Finalvorstellungen gegen den Weltranglistenersten Novak Djokovic verblüfft.

Mit seinem 20. Grand-Slam-Sieg zog Nadal in der ewigen Bestenliste mit Roger Federer (Schweiz) gleich. Djokovic steht bei 17 Majortiteln.

Nadal triumphierte zum vierten Mal in Serie und feierte seinen insgesamt 100. Sieg in 102 Spielen auf der roten Asche von Paris. Aus der internationalen Presse kommen dafür unzählige Huldigungen - aus Djokovic' Heimat Serbien aber auch eine Stichelei.

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Rafael Nadal triumphiert bei French Open - Pressestimmen aus Spanien:

Marca: "Du bist das Größte, was wir jemals sehen werden. Denkwürdiger Sieg. Der Beste der Geschichte. Rafa Nadal zerstört Djokovic und gewinnt einfach alles: 12+1 Titel bei Roland Garros, 20 Grand Slams und 100 Siege auf dem Sand von Paris. Es gab keinen Zweifel, dass in Nadals Haus nur Nadal das Sagen hat. Nole Djokovic war über das gesamte Spiel überfordert, er wusste nie, wie er dem Mallorquiner den Zahn ziehen konnte. Einfach unfassbar dieser Nadal. Schön, Rafa, dass du uns in diesen schwierigen Zeiten mit deinem Sieg das Leben ein bisschen versüßt hast."

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AS: "Der Allergrößte. Nadal knockt Djokovic im Finale von Roland Garros aus. Nadal, du Monster. Rafa verprügelt Djokovic, er nimmt die Nummer eins der Weltrangliste in drei Sätzen auseinander. Er gehört zu der Kategorie der Mythen. Die Rückhand des Mallorquiners war kaiserlich, dagegen hatte Nole nicht den Hauch einer Chance. Nadal ist nicht von dieser Welt."

Sport: "Nadal baut seinen Legendenstatus in Paris aus. Brutal, historisch! Gegen Nadal war von Beginn an kein Kraut gewachsen. Er beherrschte das Geschehen von Anfang bis Ende. Der König von Paris verteidigte seinen Thron. 6:0 im ersten Satz - in diesen Sphären heutzutage eigentlich kaum noch denkbar. Der Spanier war voller Energie und einfach nicht zu bremsen."

El Mundo Deportivo: "20! Nadal zerquetscht Djokovic, ein Meisterwerk. Es gibt nur Superlative für diese Leistung. Unfassbar, wie Rafa sich immer wieder selbst übertrifft. Wir wurden alle Zeugen eines historischen Moments des Sports - über das Tennis hinaus. Man muss es sehen, um es zu glauben. Eine Lektion für die Ewigkeit des Königs auf Sand. Ein großer Tag, Nadal krönt sich wie ein Koloss und bleibt der Herr von Roland Garros. Rafa ist Rafa und Roland Garros ist Roland Garros. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Er ist ein Gott."

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Italien:

Gazzetta dello Sport: "Nadal kniet auf dem geliebten Pariser Boden. Das ist ein Ritual, das sich seit 2005 mit nur drei Ausnahmen wiederholt. Ein Ritual, das Nadal wahrscheinlich weitere 15 Jahre lang wiederholen könnte, so groß ist seine Überlegenheit auf einem Feld, das ihm Kraft und Energie verleiht. Rafa war einfach perfekt, sportlich unübertroffen und wie immer wild entschlossen. (...) Ein einfach monströser Champion, der immer noch hungrig auf den Sieg ist."

Corriere dello Sport: "Nadal erteilt dem Rivalen eine Geschichtsstunde. An einem Sonntag großartiger egalisierter Rekorde wird Nadal zur lebenden Legende. Gegen Djokovic bestreitet er das perfekte Match."

Tuttosport: "Nadal erobert Federers Thron. Er dominiert das Match mit absoluter Souveränität. Djokovic kann sich vor dem König von Roland Garros nur verneigen. Paris verbeugt sich vor dem talentierten Spanier."

La Repubblica: "Seit Nadals erstem Sieg in Paris im Jahr 2005 hat sich die Welt zutiefst geändert, doch Rafa ist immer derselbe. Er hat vielleicht weniger Haare und mehr gesundheitliche Probleme, doch er ist nach wie vor der Beste. Sein Tennis ist nicht nur Kraft, sondern Aerodynamik. In den Jahren hat er eine außerordentliche Intelligenz bewiesen, indem er all seine Grenzen begriffen hat."

Corriere della Sera: "Nadal ist ein Tennis-Genie, das Djokovic eine Lehre in Taktik und Strategie erteilt hat. Das Match war zwar vollkommen unausgewogen, doch in diesem Pechjahr war es das Beste, was man im Tennis sehen konnte."

England:

Guardian: "Was Nadal am Sonntag gegen Djokovic gezeigt hat, war eine erstaunlich verblüffende Leistung. (...) Er hat einen Großteil des Turniers damit verbracht, einen Rhythmus zu finden und sein Level aufzubauen. Er wusste, dass er es sich im Finale nicht leisten konnte, etwas anderes als sein Toplevel zu produzieren. Erstaunlicherweise hat er nur das getan."

BBC: "Nadal glänzte in der Defensive und war explosiv im Angriff am Sonntag gegen Novak Djokovic. Er zeigte eine Leistung, die seinem umwerfenden 6:1, 6:3, 6:0-Sieg gegen Roger Federer im Finale von 2008 in nichts nachstand. Einige werden argumentieren, dass Nadals Erfolge durch seine Vorherrschaft auf Sand aufgeblasen werden. Zwar sind 65 Prozent seiner Grand-Slam-Erfolge in Roland Garros entstanden. Aber denken Sie daran, wie ihn Verletzungen in Melbourne, Wimbledon und New York weitere Chancen gekostet haben."

FRANKREICH:

Le Monde: "Rafael Nadal verlängert in Roland Garros seine Herrschaft bis in die Unendlichkeit. Kein unsichtbarer Feind, nicht die Kälte oder der Regen, nicht einmal der einzige in dieser Saison ungeschlagene Spieler schafft es, die lebende Statue zu stürzen und die Festung zu erschüttern."

Le Figaro: "Und 13! Nadal fügt seiner verrückten Sammlung eine neue Krone hinzu."

Serbien:

Blic: "Nadal kann so viel feiern, wie er will. Federers Rekord in der Weltrangliste rückt für unser Ass trotz der Niederlage von Roland Garros immer näher."

Kurir: "Nole verpasst die Geschichte um einen Schritt. Djokovic verliert gegen einen perfekten Nadal."

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