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Fed-Cup-Spielerin Julia Görges lässt im Halbfinale gegen eine Kasachin nichts anbrennen. Im Finale wartet nun eine ehemalige French-Open-Siegerin auf Görges.

Fed-Cup-Spielerin Julia Görges ist beim WTA-Turnier in Luxemburg nur noch einen Schritt von der Titelverteidigung entfernt.

Im Halbfinale des mit 250.000 Dollar dotierten Hartplatzturniers setzte sich die Weltranglisten-26. mit 6:3, 6:4 gegen die 17 Plätze hinter ihr notierte Kasachin Elena Rybakina durch.

Im Endspiel kommt es zum Premieren-Duell mit der früheren French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko (Lettland), die in drei Sätzen gegen die Russin Anna Blinkova gewann.

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2018 hatte Görges in Luxemburg einen ihrer bislang sieben Turniersiege auf der WTA-Tour gefeiert, ihren letzten Titel sicherte sich die 30-Jährige zu Beginn dieses Jahres in Auckland/Neuseeland. 

Görges zeigt sich nervenstark

Gegen Rybakina war Görges nicht ganz so aufschlagstark wie im bisherigen Turnierverlauf, zeigte sich in den entscheidenden Momenten aber nervenstark: Sie nutzte jede ihrer drei Breakchancen und wehrte selbst sieben der acht Breakbälle ihrer 20 Jahre alten Kontrahentin ab. 

Der Sexismus-Skandal vor einigen Tagen, als Görges von einem gegnerischen Coach mit "Karlovic mit großen Brüsten" vergleichen wurde, spielt für sie augenscheinlich keine große Rolle.

Ostapenko hatte im Viertelfinale Antonia Lottner (Düsseldorf) im Schnelldurchgang mit 6:1, 6:1 aus dem Turnier gekegelt, auch Laura Siegemund war in der Runde der letzten Acht gescheitert.

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Für Tatjana Maria und Andrea Petkovic war bereits in Runde eins Endstation. Die frühere Weltranglistenerste Angelique Kerber hatte ihre Teilnahme verletzungsbedingt abgesagt und ihre Saison vorzeitig beendet.

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