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Dimitrij Ovtcharov wurde 2012 Dritter bei Olympia
Dimitrij Ovtcharov wurde 2012 Dritter bei Olympia © Getty Images
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Fast sieben Jahre lang kam die Nummer eins der Tischtennis-Welt aus China. Nun steht mit Dimitrij Ovtcharov wieder ein Deutscher an der Spitze der Weltrangliste.

Weltcupsieger Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg) ist seit Montag auch offiziell die zweite deutsche Nummer eins der Tischtennis-Weltrangliste.

Den schon seit Mitte Dezember feststehenden Sprung des 29-Jährigen an die Spitze bestätigte der Weltverband ITTF am Neujahrstag durch die Veröffentlichung seines Januar-Rankings.

"Ich habe 20 Jahre auf dieses Ziel hingearbeitet und es nun geschafft. Ich bin ungemein stolz, die Nummer eins zu sein. Für mich ist es die Erfüllung eines Traumes", sagte der Olympiadritte von 2012. Für Ovtcharov ist es der Lohn für insgesamt sechs Titel bei überwiegend wichtigen Turnieren.

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Ovtcharov löste den zuvor 34 Monate führenden Olympiasieger und Weltmeister Ma Long ab und beendete damit zugleich Chinas fast siebenjährige Vorherrschaft in der Weltrangliste.

Boll auf Platz drei

Rekordeuropameister Timo Boll (Düsseldorf), zwischen 2003 und 2011 als erster Deutscher insgesamt dreimal die Nummer eins, rückte aufgrund des neu eingeführten Wertungssystems auf Platz drei vor. Damit ist frühere WM-Dritte so hoch wie seit September 2011 nicht mehr eingestuft.

Zwischen den beiden deutschen Stars liegt der chinesische WM-Zweite Fan Zhendong. Ma fiel durch die Ranglistenreform auf Position sieben zurück.

Bei den Damen rutschte Deutschlands bisherige Spitzenspielerin Han Ying (Düsseldorf/Tarnobrzeg) aus den Top 30. Die Mannschafts-Olympiazweite verlor 19 Plätze und findet sich auf Position 32 wieder.

Neue Nummer eins der deutschen Damen ist die frühere EM-Zweite Shan Xiaona (Berlin) auf Platz 23. An der Spitze löäste die Chinesin Cheng Meng ihre Teamkollegin Zhu Yuling ab.

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