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München - Der erste internationale Topklub steigt offenbar aus dem Poker um David Alaba aus. Damit läuft es für den Österreicher immer mehr auf einen Favoriten hinaus.

Der Transfer-Poker um David Alaba spitzt sich immer mehr zu, denn ab sofort sitzt offenbar ein Konkurrent weniger am Tisch.

Wie das Online-Sportportal The Athletic berichtet, hat sich Manchester United aus dem Rennen um den Verteidiger des FC Bayern verabschiedet.

Alaba-Seite fordert zu viel Gehalt

Den Grund dafür kann der deutsche Rekordmeister mit Sicherheit gut nachvollziehen, denn United ist laut dem Bericht nicht bereit, den Gehaltsforderungen der Alaba-Seite nachzukommen.

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Aus selbigem Grund kam es (bislang) auch zu keiner Vertragsverlängerung mit den Münchnern, wie Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge kürzlich im CHECK24 Doppelpass bestätigte: "Wir haben alles in die Waagschale gelegt, was möglich war. Aber dann muss man einfach akzeptieren: Es hat nicht gereicht. Unser Angebot ist nicht angenommen worden und dann hat unser Präsident das Angebot zurückgezogen."

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Für Alaba, der im kommenden Sommer ablösefrei ist, wird der Kreis an Wechsel-Optionen mit dem kolportierten Ausstieg Uniteds nun kleiner.

Real Madrid als Favorit

Laut Marca würden trotz der verbleibenden Konkurrenz von PSG, Manchester City, Liverpool oder Chelsea jedoch "alle Argumente" für Real Madrid sprechen.

"Die Unterschrift von David Alaba bei Real Madrid ist im Ofen", schrieb die spanische Sportzeitung vergangene Woche bereits.

Eine Ablöse würde sich mit dem von Real-Präsident Florentino Pérez ausgerufenen Sparkurs nicht vertragen, allerdings dürften die Königlichen bei Einnahmen von 715 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr in der Lage sein, sowohl Alaba ein üppiges Jahresgehalt als auch seinem Berater Pini Zahavi eine stattliche Provision zu zahlen.

An den Gedanken, dass der Defensiv-Allrounder im Sommer wechselt, ohne einen Cent an Ablöse in die Bayern-Kassen zu spülen, muss man sich in München wohl schon mal gewöhnen.

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