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Dortmund - Der BVB und Juventus sind sich über die Bedingungen für einen Transfer von Emre Can einig. Ein großes Aber bleibt jedoch im Werben um den Nationalspieler.

Der Abschied von Paco Alcácer aus Dortmund ist perfekt - und damit eigentlich der Weg frei für einen Wechsel von Emre Can zum BVB.

Die italienische Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport berichtete am Donnerstagnachmittag bereits, der Transfer von Juventus nach Dortmund sei in trockenen Tüchern.

Nach SPORT1-Informationen ist jedoch weiterhin alles offen, denn: Can selbst hat das ihm vorliegende Angebot der Borussia noch nicht angenommen.

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Watzke: Can "sicherlich" ein guter Spieler

"Wir freuen uns über jeden guten Spieler. Er ist es sicherlich! Wir reden aber nicht über Spieler von anderen Klubs", sagte Hans-Joachim Watzke am Rande des SPOBIS in Düsseldorf.

Auf nochmalige SPORT1-Nachfrage ergänzte der BVB-Geschäftsführer: "Es ist nicht immer ganz einfach, wenn mehrere Parteien im Rennen sind."

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Was er meint: Der italienische Meister und die Dortmunder sind sich über die Rahmenbedingungen eines Can-Transfers bereits einig. Die Ablöse für Can soll bei rund 25 Millionen Euro liegen, der Nationalspieler würde zunächst auf Leihbasis nach Dortmund wechseln, ehe ihn der BVB im Sommer fest über vier Jahre verpflichten müsste.

Bis Donnerstagabend gab es allerdings keine Einigung zwischen dem BVB und der Can-Seite. Der Verein bietet dem 26-Jährigen ein Brutto-Jahresgehalt von rund neun Millionen Euro. Damit müsste der gebürtige Frankfurter, der bei Juventus 14 Millionen Euro verdienen soll, deutliche Gehaltseinbußen hinnehmen.

Auch Arsenal, PSG und Co. an Can interessiert

Der Deal wackelt, denn Can hat neben der Offerte des BVB auch lukrative Angebote aus anderen europäischen Top-Ligen vorliegen. Bis zum Schluss sind Tottenham Hotspur, der FC Arsenal, Paris Saint-Germain und ein spanischer Top-Verein im Rennen.

Ob der sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld variabel einsetzbare Can tatsächlich nach Dortmund wechselt, entscheidet sich wohl erst auf den letzten Drücker: Am Freitagabend um 18 Uhr schließt das Transferfenster.

Als einer seiner größten Befürworter beim BVB gilt der ehemalige Dortmunder Meistertrainer Matthias Sammer, der inzwischen als Berater für die Schwarzgelben tätig ist.

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Aus der Bundesliga über Liverpool zu Juventus

In der Bundesliga spielte Can, der in der Jugend von Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern ausgebildet wurde, in der Saison 2012/13 bereits für die Münchner, ehe er für eine Spielzeit zu Bayer Leverkusen wechselte.

Anschließend war er zunächst von 2014 bis 2018 für den FC Liverpool in der englischen Premier League aktiv, von der Insel zog es ihn dann nach Italien zu Juventus.

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