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München - Im Werben um Erling Haaland sticht Borussia Dortmund namhafte Konkurrenz aus. Nun werden Details bekannt, wie der BVB den Poker gewann.

Mit der Verpflichtung von Erling Haaland ist Borussia Dortmund ein echter Transfercoup gelungen.

Nahezu jeder europäische Topklub war hinter dem Shootingstar von Red Bull Salzburg her - doch am Ende machte der BVB das Rennen.

Das Portal The Athletic hat nun Details enthüllt, wie es den Dortmundern gelungen ist, die namhafte Konkurrenz im Werben um Haaland auszustechen.

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BVB scoutet Haaland intensiv

Demnach wurden Dortmunder Scouts erstmals im August 2016 bei der nordischen U17-Meisterschaft auf den damals 16 Jahre alten Angreifer aufmerksam. "Wir sind nicht speziell wegen Erling Haaland dorthin gegangen, aber er wurde schnell interessant für uns", sagte BVB-Chefscout Markus Pilawa The Athletic.

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Nach seinem Profidebüt für Molde FK beobachteten die Dortmunder Scouts Haaland regelmäßig. "Wir haben jedes einzelne Spiel von ihm gesehen, entweder persönlich oder auf Video", sagte Pilawa.

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Es habe bereits 2018 intern Diskussionen gegeben, ob man Haaland für den Dortmunder Nachwuchs verpflichten solle - der Norweger aber entschied sich für den Schritt zu Red Bull Salzburg. Immerhin: "Das machte es für uns einfacher, ihn regelmäßig zu beobachten", erklärte Pilawa.

Der BVB habe Haaland insgesamt 28 Mal live vor Ort gescoutet. Auch Matthias Sammer soll mehrfach persönlich nach Salzburg gereist sein, um sich selbst ein Bild von dem Stürmer zu machen.

Dortmund überzeugt Haaland auf emotionaler Ebene

Haalands starke Auftritte in der Champions League im Herbst 2019 riefen dann allerdings auch die internationale Konkurrenz auf den Plan. Der BVB soll in Person von Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc dabei Erling Haaland und dessen Vater Alf-Inge mit einem klaren Plan für Haalands weitere Entwicklung überzeugt haben. Auch auf emotionaler Schiene konnten die Dortmunder punkten - mit der Aussicht auf Spiele im stimmungsvollen Signal Iduna Park.

Letztlich soll Thomas Delaney per WhatsApp eine Charmeoffensive initiiert haben, an der sich weitere BVB-Profis mit Nachrichten an Haaland beteiligten.

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Auch der norwegische Boss von BVB-Sponsor Puma, Björn Gulden, soll Überzeugungsarbeit geleistet haben.

Ende Dezember absolvierte Haaland schließlich den Medizincheck in Dortmund, am 29. Dezember gab die Borussia den Transfer offiziell bekannt. Der BVB verpflichtete den 19-Jährigen per Ausstiegsklausel für 20 Millionen Euro und stattete ihn mit einem Vertrag bis 2024 aus.

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