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Der FC Bayern möchte den Vertrag mit Manuel Neuer verlängern. Der Keeper stellt aber Bedingungen. Auch wegen Lucas Hernández? Dessen Berater reagiert nun.

"Das sind obszöne Zahlen!"

Der Gehaltspoker um Manuel Neuer sorgt nicht nur bei SPORT1-Experte Marcel Reif für Aufregung. Der Kapitän des FC Bayern soll angeblich fürstliche 20 Millionen Euro für eine Verlängerung seines bis 2021 laufenden Kontraktes fordern.

Unverhältnismäßig, gerade in Zeiten von Corona? Was bei Neuers Forderung eine Rolle spielen könnte: Wie der kicker berichtet, soll 80-Millionen-Neuzugang Lucas Hernández jährlich 24 Millionen Euro verdienen.

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Hernández-Berater: "Was da geschrieben wird, ist vollkommen falsch"

Diese Summe dementierte Hernández-Berater Manuel Garcia Quilon allerdings im Gespräch mit SPOX und Goal am Dienstag. "Was da geschrieben wird, ist vollkommen falsch. Lucas verdient beim FC Bayern keine 24 Millionen Euro pro Jahr, weder brutto noch netto", erklärte der Spanier.

Auf die Frage hin, wie sein Klient tatsächlich verdiene, wollte der Rechtsanwalt keine Angaben machen. "Definitiv weniger. Vielleicht hat man Lucas mit einem anderen Spieler verwechselt oder möchte ihm einfach nur schaden", ergänzte Garcia Quilon.

Der kicker nannte das Hernández-Gehalt als entscheidenden Grund dafür, dass Neuer und weitere Leistungsträger des FC Bayern in ihren kürzlichen Vertragsgesprächen eine ähnlich hohe Summe aufgerufen hätten.

Neuer: Verlängerung mit Bayern hakt

Im Poker um Neuer herrscht nun erst einmal Stillstand. Zum einen fordert Neuer offenbar einen "Rentenvertrag" bis 2025, nach SPORT1-Informationen bieten die Bayern derzeit lediglich eine Verlängerung bis 2023 an.

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Dazu kommen die offene Gehaltsfrage und der Ärger der Neuer-Seite darüber, dass die angebliche Forderung von 20 Millionen Euro öffentlich wurde.

Desweiteren spielt das von SPORT1 enthüllte Versprechen an den im Sommer vom FC Schalke 04 kommenden Alexander Nübel, dem Spiele schriftlich zugesichert wurden, eine Rolle.

Die Vertrauensbasis sei dahingehend "stark erschüttert", schreibt der kicker.

Wiedervereinigung mit Pep Guardiola?

Sollte es tatsächlich nicht zur Einigung kommen, plane Neuer, dennoch seinen Vertrag bis 2021 zu erfüllen.

Der Nationaltorhüter wäre dann ablösefrei und könnte noch einmal eine neue Herausforderung im Ausland suchen.

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Zuletzt wurde bereits der FC Chelsea als Interessent gehandelt. Doch auch zu Manchester Citys Coach Pep Guardiola soll Neuer laut kicker weiterhin einen "gewissen Kontakt" pflegen.

Manuel Neuer und der FC Bayern: Die nächsten Wochen dürften spannend werden.

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