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München - Barcelonas ehemaliger Präsident Joan Gaspart vertritt in der Diskussion um eine Ablöse für Lionel Messi einen klaren Standpunkt und warnt vor der nächsten Demütigung.

Kann Lionel Messi nun den FC Barcelona ablösefrei verlassen oder nicht?

Um die Auslegung seines Vertrages ist ein heftiger Streit entbrannt, in den sich nun auch Joan Gaspart eingeschaltet hat. 

Der ehemalige Präsident des FC Barcelona ist der Meinung, dass Messis Vertrag ohne Wenn und Aber bis kommenden Sommer gültig sei. "Er wird erst 2021 gehen. Ich habe den Vertrag gesehen und es ist sehr klar. Die Klausel endete im Juni und es gibt kein Zurück", sagte der 75-Jährige der Marca und ergänzte: "Ich fände es besser, wenn er nächstes Jahr für Null Euro geht, als dieses Jahr für weniger als 700 Millionen Euro. Es gibt eine Klausel in Höhe von 700 Millionen und die Verträge werden unterzeichnet, um sie zu erfüllen.

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Vor diesem Hintergrund forderte er Barcas Bosse auf, dem Druck von außen nicht nachzugeben und bei den nun folgenden Verhandlungen Stärke zu zeigen. "Wenn ich der Präsident von Barca wäre, würde ich keinen Euro entgegenkommen. Wenn Messi für weniger als das geht, was in der Klausel verankert ist, wird es erniedrigender sein als das 2:8", verglich er die Situation um Messi mit dem demütigenden Aus im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Bayern.

Gaspart von 2000 bis 2003 Präsident des FC Barcelona. In diese Zeit fiel die Verpflichtung des argentinischen Nationalspielers.

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