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München - Der FC Barcelona hätte laut Aussage eines ehemaligen Sportdirektors Erling Haaland und Kylian Mbappé verpflichten können, entschied sich aber dagegen.

Erling Haaland ist ein begehrter Stürmer.

Der Dortmunder gilt bei Real Madrid als Option für den kommenden Sommer, auch bei Manchester City soll er auf der Wunschliste ganz oben stehen.

Der FC Barcelona wäre sicherlich ebenfalls nicht abgeneigt, hat aber bereits eine Chance liegen gelassen, den Norweger zu verpflichten.

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Der Ex-Transferberater des FC Barcelona, Ariedo Braida, hatte bereits vor einigen Wochen verraten, dass der Klub seinen Vorschlag, Haaland zu holen, als dieser noch bei Molde spielte, abgelehnt hatte.

Nun sprach auch der ehemalige Sportdirektor Javier Bordas die verpasste Haaland-Chance im Winter 2019.

Barca zog Boateng Haaland vor

"Sie sagten mir, er sei nicht der richtige Spielertyp für Barca", erklärte Bordas: "Sie hätten Spieler wie diesen haben können."

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Stattdessen lieh Barca Kevin-Prince Boateng (damals US Sassuolo) aus, während Haaland von Molde zu FK zu Red Bull Salzburg wechselte.

Barca nahm Dembélé statt Mbappé

Die Katalanen entschieden sich laut Bordas gegen einen weiteren Star: Kylian Mbappé. Und wählten 2017 lieber Ousmane Dembélé, der damals noch beim BVB gespielt hatte.

"Als wir davor standen, Dembélé zu verpflichten, rief mich Minguella (Berater Josep Maria Minguella, Anm. d. Red.) an, um mir zu sagen, dass Mbappé zu haben ist. Ich sprach mit Bartomeu (Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu, Anm. d. Red.) und er sagte mir, ich solle einen Blick auf ihn werfen", verriet Braida.

Mbappés Vater habe ihn daraufhin in einem Telefonat erklärt, dass sein Sohn nicht nach Madrid wechseln werde, weil diese bereits Cristiano Ronaldo, Karim Benzema und Gareth Bale hatten.

Mbappé zu eigensinnig für Barca

Barca sei dagegen ohne Neymar, der den Klub 2017 Richtung Paris verlassen hatte, eine bessere Option – auch für Monacos Präsident, der nicht Konkurrent PSG stärken wollte.

"Und für 100 Millionen Euro wäre es möglich gewesen", erklärte Braida.

Doch das Team um den damaligen technischen Sekretär Robert Fernandez habe Dembéle vorgezogen, und der damalige Sportchef Pep Segura unterstützte Fernandez darin.

Der Grund: Die Barca-Verantwortlichen sahen Dembélé demnach als uneigennütziger als Mbappé an. Zudem sollte nach dem Abgang von Neymar eher ein Flügelspieler kommen.

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