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München - Robert Lewandowski zieht das Interesse der Topklubs auf sich. Nun will offenbar Thomas Tuchel den Weltfußballer vom FC Bayern zum FC Chelsea locken.

Alle wollen den Weltfußballer!

Robert Lewandowski steht beim FC Bayern noch bis 2023 unter Vertrag, wird aber von vielen Topklubs in Europa gejagt. Der Grund ist einfach: Sie suchen einen echten Mittelstürmer.

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ESPN berichtet nun, dass die beiden Champions-League-Finalisten Chelsea und Manchester City ein 60-Millionen-Angebot für den 32 Jahre alten polnischen Torjäger vorbereiten wollen. Gerüchte um ein Interesse der Londoner halten sich seit Wochen. (Alles zur Bundesliga)

Lewandowski: Berater Zahavi sondiert den Markt

SPORT1 weiß: Sein Berater Pini Zahavi sondiert den Transfermarkt und hat sogar schon bei den Bayern-Bossen vorgefühlt, ob ein Wechsel Lewandowskis bereits nach dieser Saison ein Thema werden könnte. Deren klare Antwort: Nein, Lewandowski bleibt! (Wijnaldum-Betarer mit Ansage an Bayern)

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Allerdings plant Zahavi nach der Saison weitere Gespräche mit der Führungsetage der Bayern und würde sich gegen einen Transfer seines Klienten nicht wehren, um ihm noch mal einen Rentenvertrag im Ausland zu bescheren. Bei den Münchnern ist er mit über 20 Millionen Euro Jahresgehalt der Topverdiener im Kader.

Ein Wechsel 2021 ist ausgeschlossen. 2022, das weiß auch Zahavi, ist die Situation eine andere. Denn Erling Haaland, sofern ihn Borussia Dortmund in diesem Sommer nicht ziehen lässt, wird nächstes Jahr aufgrund einer Ausstiegsklausel für etwa 75 Millionen Euro zu haben sein.

Es wäre die einzige Chance für die Bayern, zeitnah einen adäquaten Langzeit-Nachfolger für Lewandowski zu bekommen. Es sei denn, der Pole verlängert seinen Vertrag beim FC Bayern.

Knackt Lewandowski den Müller-Rekord?

Lewandowski selbst schweigt derzeit zu seiner Zukunft, will stattdessen den Tor-Rekord von Gerd Müller knacken. (Tabelle der Bundesliga)

Der "Bomber" erzielte in der Saison 1971/72 historische 40 Tore. Lewandowski steht nach 31 Spieltagen bei 36 Treffern.

"Wir reden hier von einem Weltklassefußballer, den es so nicht noch einmal gibt. Vor dem Tor ist er der beste in den letzten Jahren. Man kann froh sein, dass man so einen Spieler hat", schwärmte Trainer Hansi Flick am Freitag: "Natürlich steht der Rekord auch für ihn im Fokus. Aber auch er weiß, wie wir ticken. Wir wollen zuerst gewinnen. Und wenn wir gut Fußball spielen, dann profitiert er am meisten davon, weil er enorme Qualität hat."

Am Samstag können sich die Bayern mit einem Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach die neunte Meisterschaft in Folge sichern.

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