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Beim Thriathlon in Roth ist Andreas Dreitz nicht zu schlagen. Auf der Ironman-Distanz verpasst der Deutsche aber den Weltrekord von Landsmann Jan Frodeno deutlich.

Triathlet Andreas Dreitz hat am Sonntag die Challenge Roth gewonnen, bei seinem Sieg aber den Weltrekord über die Langdistanz auch wegen schwieriger Verhältnisse klar verpasst.

Der 30-Jährige benötigte für 3,86 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen 7:59:02 Stunden und lag damit 23:23 Minuten hinter der Bestmarke des zweimaligen Ironman-Weltmeisters Jan Frodeno aus dem Jahr 2016.

Charles-Barcley siegt bei den Frauen

"Es war Wahnsinn, ich bin durch so viele Höhen und Tiefen gegangen", sagte Dreitz, der im Vorjahr den zweiten Rang belegt hatte, im Bayerischen Rundfunk: "Ich kann es noch gar nicht fassen. Jetzt habe ich mir etwas Urlaub verdient." Bei den Frauen gewann die Engländerin Lucy Charles-Barcley (8:31:09).

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Frodeno hatte ebenso wie der amtierende Weltmeister Patrick Lange und Vorjahressieger Sebastian Kienle am vergangenen Sonntag an der Ironman-EM in Frankfurt/Main teilgenommen. Beim Wettkampf auf der gewohnt schnellen Strecke in Mittelfranken standen daher andere im Fokus: Hinter Dreitz komplettierten Jesper Svensson (Schweden/+3:18 Minuten) und Cameron Wurf (Australien/+5:06) das Podest. 

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Dreitz nimmt ebenso wie Frodeno, Lange und Kienle am 12. Oktober bei der WM auf Hawaii teil. Zum Kreis der Top-Favoriten zählt er dennoch nicht - auch wenn er am Sonntag unter anderem den viertplatzierten Vize-Weltmeister Bart Aernouts (Belgien) hinter sich ließ.

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