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Trainerin Adia Barnes: Unterschiede sind inakzeptabel
Trainerin Adia Barnes: Unterschiede sind inakzeptabel © AFP/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID/ETHAN MILLER
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Vor dem Start der March Madness in den USA gibt es reichlich Kritik wegen der Ungleichbehandlung im College-Basketball.

Ein Hantelständer und ein paar Yogamatten für die Frauen, eine zu einem riesigen Kraftraum umgebaute Halle für die Männer: Vor dem Start der March Madness in den USA gibt es reichlich Kritik wegen der Ungleichbehandlung im College-Basketball. Selbst NBA-Superstar Stephen Curry hat sich eingeschaltet. 

"Wow - nun kommt schon", schrieb der Spielmacher der Golden State Warriors bei Twitter zu einem Video, das die dürftigen Verhältnisse bei den Frauen zeigt. Curry forderte die verantwortliche National Collegiate Athletic Association (NCAA) zum Handeln auf. Es werde Foul gespielt.

Die deutsche Nationalspielerin Satou Sabally, die vor ihrem Wechsel in die Profiliga WNBA im Vorjahr auch am College aktiv war, meldete sich ebenfalls zu Wort und veröffentlichte zwei Fotos. "Ausstattung der Männer und Ausstattung der Frauen in der NCAA-Bubble. Ich dachte, es sei ein Witz", schrieb die 22-Jährige bei Instagram.

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Die NCAA teilte nach den Protesten mit, sie arbeite "aktiv" an Lösungen. Adia Barnes, Trainerin der Arizona Wildcats, sagte, die Halle der Männer sehe wie ein "vollständiges Olympia-Trainingscenter" aus: "Solche Unterschiede darf es nicht geben. Das ist inakzeptabel. Jemand hat den Ball gespielt, jetzt müssen wir es in Ordnung bringen."

Die offizielle Erklärung für den Missstand waren Platzprobleme, das wurde in Videos allerdings widerlegt. Die Frauen spielen in San Antonio um den Titel, die Männer in Indianapolis.

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