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Houston Rockets v Minnesota Timberwolves - Game Three
Die Houston Rockets gewinnen dank eines herausragenden James Harden Spiel vier bei den Minnesota Timberwolves deutlich und stellen einen neuen Franchise-Rekord auf. © Getty Images
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Die Houston Rockets gewinnen dank eines herausragenden James Harden Spiel vier bei den Minnesota Timberwolves deutlich und stellen einen neuen Franchise-Rekord auf.

Die Houston Rockets stehen mit einem Bein in der nächsten Playoff-Runde. 

James Harden und Co. gewannen Spiel vier bei den Minnesota Timberwolves 119:100 dank eines herausragenden dritten Viertels und führen nun 3:1 in der Best-of-seven-Serie.

In Minneapolis erwischte "The Beard" zunächst einen schwachen Start. In die Kabine ging es mit 50:49 für die Rockets, ehe Harden nach der Halbzeitpause aufdrehte und 22 der 50 Punkte für Houston im dritten Viertel erzielte - gleichbedeutend ein neuer Franchise-Rekord.

"Es war ein großartiges Viertel für uns. Wir haben den Schalter umgelegt. Jetzt wollen wir es beenden", sagte Harden.

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Harden und Co. zu viel für Minnesota

Nur die Los Angeles Lakers brachten in einem Viertel in den NBA-Playoffs mehr Punkte als Harden und Co. aufs Scoreboard - und zwar 1962 deren 51 gegen die Detroit Pistons. Während die Texaner heiß liefen und auf 31 Punkte davonzogen, ging bei Minnesota nicht viel.

Die Truppe von Coach Tom Thibodeau verbuchte insgesamt nur 20 Zähler in dem alles entscheidenden Viertel, während Harden allein 22 Punkte erzielte und dabei sogar drei Minuten auf der Bank Platz nehmen konnte.

Neben Harden (36 Punkte, 4 Rebounds und 3 Assists) überzeugten bei den Rockets noch Chris Paul mit 25 Punkten, 6 Rebounds und 6 Assists. Zudem scorten Clint Capela (14 Punkte/17 Rebounds), Eric Gordon (18) und Trevor Ariza (15) auch zweistellig.

Ausschlaggebend für Houstons deutlichen Sieg war auch die starke Dreierquote - 16 von 43 Würfen fanden den Weg durch die Reus. Minnesota verwandelte nur acht.

Wiggins enttäuscht auf ganzer Linie

Gegen die drohende Niederlage stemmten sich auf der anderen Seite nur Karl-Anthony Towns (22 Punkte/15 Rebounds) und Jimmy Butler (19/9/5 Assists). Point Guard Jeff Teague musste mit Schmerzen an der Hand das Spiel früh verlassen und von Andrew Wiggins war wieder einmal wenig zu sehen.

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Der frühere Nummer-1-Pick traf nur einen von fünf Dreiern, war offensiv kaum ein Faktor und hatte am Ende den schlechtesten Plus-Minus-Wert aller Spieler (-30) im Boxscore.

Die Rockets führen in der Serie damit mit 3:1 gegen Minnesota und können in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im heimischen Toyota Center den Einzug ins Western-Conference-Halbfinale perfekt machen. Dort würde dann der Sieger des Duells zwischen den Oklahoma City Thunder und den Utah Jazz warten. (SERVICE: Spielplan und Ergebnisse)

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